Muhen
Dirigent Heinz Müller spielte auch den einsamen Hirten

Beim Konzert der Musikgesellschaft waren neben den Märschen auch Trommelsoli und eine Blockflöte zu hören.

Sibylle Haltiner
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Dirigent Heinz Müller spielte The Lonely Shepherd auf der Sopranflöte
In der Big-Band-Aufstellung kamen die Soli der einzelnen Register besonders gut zum Ausdruck.
Auf die feinen Zeichen von Dirigent Heinz Müller hören die Müheler Musikanten schon seit vielen Jahren.
Elektrogitarre und verschiedene Perkussionsinstrumente trugen viel zum tollen Sound des Konzertes bei.
T-O-M bewies, dass man auch mit Plastikkübeln eine überzeugende Trommelperformance bieten kann.
Sie sind bereits 20, 25 oder sogar 35 Jahre in der MG Muhen, Andreas Müller, Brigitte Eichenberger, Lilli Kirchhofer, Leo Eichenberger und Markus Huber.
Markus Kohler und Merete Amstrup sangen das Duett 50 Ways to Say Goodbye.
Heinz Müller klatscht den Takt zum Müheler Marsch.
Die Tambouren übten den Zwergenaufstand und erhielten dafür vom Publikum grossen Applaus.
Die jüngsten Tambouren sind erst seit gut einem Jahr dabei. Konzentriert spielten sie das Stück Chinderfäscht.
Die Jungmusik spielte sich mit "Call of the Buffalo" in den Wilden Westen und unterstützte den Musikvortrag mit Indianergeheul.
Die Gastsängerin Merete Amstrup begeisterte das Publikum mit Soloauftritten oder im Duett mit Markus Kohler.
Daniel Eichenberger spielte ein Solo auf dem Alto Saxophon.

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Sibylle Haltiner

Heinz Müller führt nicht nur den Dirigentenstock meisterhaft, er spielt auch überragend Flöte. Davon konnten sich die Besucher der ersten beiden Unterhaltungsabende der Musikgesellschaft Muhen überzeugen.

Für «The Lonely Shepherd» von James Last, das vor allem Gheorghe Zamfir mit seiner Panflöte bekannt machte, übergab Müller die Leitung des Musikcorps an Vize Daniel Eichenberger und beeindruckte die Konzertbesucher mit der überraschend grossen Eindringlichkeit von Sopranflötenklängen.

Höhepunkte der Filmmusik

Auch mit den übrigen Vorträgen bot die MG Muhen den gewohnt hochstehenden Musikgenuss. Der erste Teil stand unter dem Motto «MGM in Concert» und bereits der erste Marsch «Viva Excelsior» kündigte das flotte Tempo des Abends an.

Brigitte und Leo Eichenberger, Lilli Kirchhofer, Andreas Müller und Markus Huber wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt und durften den Radetzky-Marsch bei einem Cüpli geniessen.

Medleys wie «Bert Kämpfert Classics» oder «James Last Golden Hits» liess Heinz Müller im zweiten Teil des Konzertes in Big-Band-Aufstellung spielen. Dabei brillierten immer wieder verschiedene Register und einzelne Musikanten mit Soli, was den Vorträgen eine zusätzliche Lebendigkeit verlieh.

Bereits seit 1987 leitet Heinz Müller die Jahreskonzerte der MG Muhen. Nicht ganz so lange, aber auch schon seit mehreren Jahren werden sie von Markus Kohler moderiert. Dabei begnügt er sich jeweils nicht mit den Ankündigungen der Stücke, sondern trägt mit seinem Gesang wesentlich zur Attraktivität der Konzerte bei. Heuer wurde er dabei von Merete Amstrup unterstützt. Die Sängerin überzeugte das Publikum unter anderem mit «Skyfall» von Adele und begeisterte auch in Tina Turners «Simply the Best».

Jugend und Tambouren

Der Musikantennachwuchs zeigte sein Können unter der Leitung von André Lüscher mit «Call of the Buffalo» und «Tequila». «Chinderfäscht», «Zwergenaufstand», «Latino Macchiato»: So die Titel einiger Stücke des Tambourenvereins Oberentfelden-Muhen T-O-M. Nicht nur mit Trommeln, sondern auch mit Blechkübeln, Eimern und Pfannendeckeln zündeten die Tambouren ein Rhythmusfeuerwerk.

Selbstverständlich verlangte das Publikum am Ende des Konzertes von der Musikgesellschaft eine Zugabe. In «Jump», einem Lied von Van Halen, spielten Gitarrist, Keyboarder und Drummer ein von Dorfmusikvereinen nicht oft gebotenes Solo, das die Konzertbesucher von den Stühlen riss. Der Müheler Marsch zum Schluss durfte natürlich nicht fehlen.

Weitere Konzertdaten: 17./18. Januar.

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