Wahlen 2011

Weshalb sich der Aargauer Nationalrat Beat Flach wie im Urlaub fühlt

Überrascht ob der Kollegialität im Nationalrat: Beat Flach.  EFR

Überrascht ob der Kollegialität im Nationalrat: Beat Flach. EFR

Beat Flachhat die Reise gemeinsam mit seiner Familie angetreten. Die Vereidigung sei noch «eineKategorie eindrücklicher» gewesen als im Grossen Rat.

Vom Kantonspolitiker zum Bundespolitiker: Auch für den Auensteiner Beat Flach ist das eine neue Erfahrung. Nervös sei er nicht gewesen, als er am Morgen aufgestanden sei. Er habe das eher wie an einem Ferientag erlebt: «Ich habe bis spät gearbeitet und habe deshalb erst um 10 Uhr meinen Tag begonnen. Der Einstand in Bern hat ja erst nach 14 Uhr angefangen.»

Den Weg nach Bern hat Flach mit seiner Familie angetreten. «Ich habe das wie einen Familienausflug empfunden.» Ganz ohne Stress habe er sein Hotelzimmer bezogen, die Familie durfte auf der Tribüne Platz nehmen und vorerst die Wahl des Nationalratspräsidenten, der zwei Vizepräsidenten und der Stimmenzähler miterleben. Vorher hatte die Vereidigungszeremonie stattgefunden, welche Flach ganz besonders beeindruckt hat. «Schon im Grossen Rat war die Inpflichtnahme sehr speziell, aber im Nationalrat ist das noch eine Spur emotionaler.» Er sei sehr bewegt gewesen, als der Schweizerpsalm in allen vier Landessprachen gesungen wurde.

Hat sich Beat Flach seinen ersten Arbeitstag im Nationalrat genauso vorgestellt? Tatsächlich sei dieser etwa so verlaufen, wie er sich das vorgestellt habe. Positiv überrascht hat ihn die kollegiale Atmosphäre über die Parteigrenzen hinaus. «Ich habe erwartet, dass sich die Parteien untereinander etwas schärfer abgrenzen. Aber auch hier ist man freundlich und duzt einander.

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