Aarburg

Protest-Grillparty: Gegner der Asylunterkunft sammeln Unterschriften für Petition

Rund 300 Personen sind einem Aufruf gefolgt und haben sich am Donnerstagabend an der Lindengutstrasse in Aarburg zu einem Grillfest getroffen – vor den Wohnhäusern, die Anfang Mai von Asylbewerbern bezogen werden sollen.

Mit dem friedlichen Protest wehrte sich nun ein Teil der Bevölkerung gegen die Pläne der Aargauer Regierung. «Asylzentrum Nein», steht auf einem Transparent, das an einem Balkongeländer befestigt ist.

Die gleiche Botschaft prangt auf den T-Shirts, die einige Besucher tragen. Auch Organisator Felix Grendelmeier erhält ein Exemplar geschenkt, das er sogleich überzieht. Nur kurz steht er auf eine Festbank, um den Unterstützern zu danken, ansonsten verzichten die Organisatoren bewusst auf Reden.

«Stillen Protest» nennt es Grendelmeier. Auf einem Tisch liegen Unterschriftenbogen für eine Petition gegen die Pläne des Kantons.

Während Kinder Fussball spielen, unterhalten sich die Erwachsenen bei Wurst und Bier. Eine Gruppe Polizisten schaut aus einiger Distanz zu. Volksfeststimmung herrschte schon kurz vor 18.30 Uhr. Der Andrang schien grösser als von den Organisatoren erwartet. Denn es wurden mehrere zusätzliche Festbänke hergebracht. (mbü)

Protest-Grillparty in Aarburg gegen Asylsuchende

Protest-Grillparty in Aarburg gegen Asylsuchende

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