Staufen
Baugesuch liegt auf: Es geht einen Schritt voran mit der Doppelsporthalle

In der Gemeinde herrscht grosser Bedarf nach einer neuen Sporthalle. Für das geplante Projekt liegen aktuell die Baugesuchsunterlagen auf.

Anja Suter
Merken
Drucken
Teilen
Wo heute noch Bauprofile stehen, soll 2022 die neue Sporthalle stehen.

Wo heute noch Bauprofile stehen, soll 2022 die neue Sporthalle stehen.

Anja Suter / Aargauer Zeitung

Bereits im Mai sollen in Staufen an der Ausserdorfstrasse die Bagger anfahren. Wenn das Baubewilligungsprozedere für die geplante Doppelsporthalle ohne Probleme und ohne Einwendungen verläuft. «Der Zeitplan ist eng und sehr sportlich», heisst es auf dem Gemeindeblog 5603 Staufen. Derzeit liegt das Baugesuch der Sporthalle bei der Gemeindekanzlei auf (bis am 8. März).

Der Bedarf für neue Räumlichkeiten ist gegeben: Staufen verfügt heute über zehn Klassen auf der Primarstufe und fünf Kindergartenabteilungen mit insgesamt 307 Kindern. Aufs Schuljahr 2023/2024 sollen es bereits 13 bis 14 Klassen, 5 Kindergartenabteilungen und rund 372 Kinder sein. In der bestehenden Halle wäre längerfristig schlichtweg nicht genug Platz für die Schülerinnen und Schüler.

Eine unterteilbare Halle mit einer Boulderwand

Das geplante Projekt wird eine reine Sporthalle und nicht etwa eine Mehrzweckhalle. Diese Funktion soll zukünftig die alte Turnhalle übernehmen. Die neue Doppelhalle wird mittels einer Trennwand unterteilbar sein, zudem soll sie eine Boulderwand erhalten. Für die Schüler stehen vier Umkleideräume zur Verfügung.

Geplant sind unter anderem auch ein Zuschauerbereich und ein Foyer mit einer Teeküche, wie es aus dem Baugesuch hervorgeht. Für die neue Doppelsporthalle bewilligten die Staufner an der Gemeindeversammlung im August letzten Jahres einen Kredit von 8,7 Millionen Franken.

Der Baubeginn ist für den Sommer geplant

Auf dem Gemeindeblog wird aufgezeigt, wie sich die Kosten verteilen. So erwartet die Gemeinde für den reinen Bau der Sporthalle Kosten von 6,895 Millionen Franken. Weitere 356'000 Franken kosten beispielsweise der Zufahrtsweg, die Fusswege und der Vorplatz. Für die Möblierung von Schul- und Vereinsbedarf sind derzeit 110'00 Franken eingerechnet. Für Unvorhergesehenes gibt es Reserven von rund 200'000 Franken.

Der eigentliche Baubeginn ist in diesem Sommer geplant. Innert Jahresfrist soll die Doppelsporthalle gebaut werden; «Sodass im Sommer 2022 die Halle – dann hoffentlich im Rahmen eines grossen Jugendfestes – bezogen und eingeweiht werden kann», heisst es auf dem Gemeindeblog.