Schritt vorwärts beim Brestenberg

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Seengen Seit Mitte der Neunzigerjahre liegt das Areal der Brestenberg-Badi in einem Dornröschenschlaf. Damals verschwand mit dem Abriss des Blockhauses auch der kleine Kiosk, an dem sich die Besucher verköstigen konnten. Dies soll sich jedoch ändern: Die Gemeinde Seengen plant, auf dem Areal der Brestenberg-Badi ein neues Gebäude zu errichten. «Wir haben im Hintergrund intensive Diskussionen geführt», sagte Gemeindeammann Jürg Bruder an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend.

Seit längerer Zeit ist der Gemeinderat mit der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, welcher das Areal untersteht, in Kontakt. Bettina Stefanini, die die Stiftung mit Bruder Vital führt – sie sind Erben des legendären Winterthurer Immobilienbesitzers Bruno Stefanini –, sei von der Idee hellbegeistert. «Es gibt jedoch diverse Instanzen beim Kanton, bei denen wir Bewilligungen beantragen müssen», sagt Jürg Bruder. In einem nächsten Schritt werde man nun einen Baurechtsvertrag unterschreiben, «unter dem Vorbehalt, dass wir eine Baubewilligung erhalten», so der Gemeindeammann. Entstehen soll ein Zweckbau mit sanitären Anlagen und einem kleinen Kiosk. Im Gegensatz zu vorherigen Blockhaus ist das Gebäude nur einstöckig geplant. (asu)