Othmarsingen
Höhere Ausnutzung: Durch Landkauf verbessert sich das Grossprojekt «In den Matten»

Eine nun bewilligte Teilrevision des Gestaltungsplans ermöglicht eine bessere Ausnutzung der künftigen Häuser entlang der Hauptstrasse.

Ruth Steiner
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Das denkmalgeschützte Haus Rössli (rechts) ist richtungsweisend für die geplanten Neubauten anstelle der Alte Käserei, des Restaurants Pflug und des Dorfladens.

Das denkmalgeschützte Haus Rössli (rechts) ist richtungsweisend für die geplanten Neubauten anstelle der Alte Käserei, des Restaurants Pflug und des Dorfladens.

Ruth Steiner / LZB

Die Transfor­mation des früheren Areals des Fleischverarbeiters Centravo AG in ein neues Othmarsinger Wohn- und Gewerbequartier «In den Matten» beschäftigt schon seit vielen Jahren.

Vor zwei Jahren wurde der gültige Gestaltungsplan für das Areal einer Teilrevision unterzogen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt hat diesen im vergangenen Herbst bewilligt. Der Beschluss ist zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen. Die Gestaltungsplan-Änderungen betreffen die erste Bautiefe entlang der Hauptstrasse.

Dort ist eine höhere Ausnutzung möglich geworden. Und zwar deshalb, weil die Gemeinde ein rund acht Hektaren grosses Grundstück vis-à-vis dem denkmalgeschützten Haus Rössli erworben hat. Gemeindeammann Hans Rätzer argumentierte damals, es sei sinnvoll, die «Schlauchparzelle» in den Gestaltungsperimeter des neuen Quartiers zu übernehmen.

Für die Einwohner- und Ortsbürgergemeinde vorgesehen

In dieses Quartier soll dereinst auch die Gemeindever­waltung zügeln. Laut den ­jüngsten Plänen soll die Verwaltung in einem Ersatzbau anstelle des heutigen Restaurants Pflug untergebracht werden. In der Vorlage zu den geplanten Wintergemeindeversammlungen 2020 der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Othmarsingen ist die Rede davon, dass «das gesamte Gebäude idealerweise durch die Einwohner- und Ortsbürgergemeinde erworben wird».

Auch davon, dass ein Stockwerk der Liegenschaft für die künftige medizinische Versorgung im Ort zur Verfügung gestellt werden könnte. Die Wintergemeindeversammlungen mussten jedoch pandemiebedingt abgesagt werden.