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Hypi Lenzburg einigt sich im US-Steuerstreit und zahlt halbe Million Busse

Die Bank zahlt eine Busse von 560'000 Dollar. Im Gegenzug wird die Bank nicht weiter von der US-Justiz verfolgt. (Archivbild)

Die Bank zahlt eine Busse von 560'000 Dollar. Im Gegenzug wird die Bank nicht weiter von der US-Justiz verfolgt. (Archivbild)

Die Hypothekarbank Lenzburg (HBL) hat eine Einigung im Steuerstreit mit den USA erzielt. Die Bank zahlt eine Busse von 560'000 Dollar. Im Gegenzug wird die Bank nicht weiter von der US-Justiz verfolgt.

Die HBL habe amerikanischen Kunden Finanzdienstleistungen angeboten, die es den betreffenden Kunden ermöglicht hätten, gegenüber den amerikanischen Steuerbehörden ihr Vermögen und Einkommen zu verschleiern, wie das Department of Justice (DoJ) am Donnerstagabend mitteilte.

Die HBL hatte in der relevanten Zeit ab August 2008 96 Konten mit US-Bezug in ihren Büchern, auf denen zusammengezählt ein durchschnittliches Vermögen von 69,8 Millionen Dollar lag. Sie hatte damit laut den DoJ-Angaben Einnahmen, unter anderem in Form von Gebühren und Kommissionen, von 1,2 Millionen Dollar seit August 2008 erzielt.

Mit der HBL haben inzwischen 32 Schweizer Banken der sogenannten Kategorie 2 eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Diese Kategorie ist für Banken bestimmt, die mutmassliche US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten. Die USA wollen den Steuerstreit mit den Schweizer Banken gemäss früheren Angaben bis Ende Jahr beilegen.

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