Er hat das Airbnb für Pferde gegründet

Benjamin Kröni aus Fahrwangen überzeugte den Unternehmer Roland Brack mit seiner Pferde-Mietplattform.

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Roland Brack (zu Pferd) investiert in die Firma von Benjamin Kröni und Manissa Reichner.

Roland Brack (zu Pferd) investiert in die Firma von Benjamin Kröni und Manissa Reichner.

Bild: zvg

Benjamin Kröni hat vor zwei Jahren die Vermittlungsplattform HorseDeal24 für Pferde gegründet. Mit diesem Unternehmen und seiner Mitarbeiterin Manissa Reichner (22) ist der Fahrwanger bei der zweiten Staffel der Unternehmersendung «Die Höhle der Löwen» des Senders TV24 dabei.

Gestern Abend war zu sehen, wie sie bei der Jury ihr Unternehmen präsentierten. Das Ziel der beiden: 100000 Franken Investment. Dafür boten sie 10 Prozent ihrer Unternehmensanteile. Und hatten Erfolg: Der Aargauer Erfolgsunternehmer Roland Brack schlug zu und bot den beiden eine Investition von 100000 Franken an, bei einer Beteiligung von 20 Prozent.

«Wir wollen das Airbnb für Pferde sein», sagt Benjamin Kröni. Ein Pferd ist teuer, allein der Unterhalt kostet etwa 1000 Franken im Monat. Zudem frisst es neben Heu auch viel Zeit. Da setzt Benjamin Kröni an. Auf seiner Plattform wird ein Pferd nicht einfach gebucht. «Man lernt sich zuerst kennen und bespricht dann die Details des Vertrags», sagt Kröni. Dieser wird jeweils für einen Monat abgeschlossen. HorseDeal24 erhält eine Provision von 20 Prozent auf die monatliche Transaktion. Zu den Vorteilen der Plattform gehören gemäss Kröni die inkludierte Versicherung sowie ein Kalender für die Organisation von Terminen und Aufgaben.

«Benjamin Kröni ist ein Tausendsassa», sagt Roland Brack. Die Pferdevermittlungsplattform ist längst nicht sein erster Ritt in die Businesswelt. Mit 15 Jahren hat er einen Online-Shop für Kosmetik betrieben. Nicht zuletzt, um auf dem Pausenplatz mit den Mädchen ins Gespräch zu kommen, wie Kröni lachend zugibt. Den Online-Shop hat er unterdessen verkauft.

Neben HorseDeal24 – «mein Baby» – ist Benjamin Kröni auch auftragsweise als Social Media Manager für grosse und kleine Firmen tätig. Bleibt da noch Zeit für ein Privatleben? «Ich bin Single», sagt er vieldeutig und lacht. Vielleicht sei das nach der Sendung ja nicht mehr so. «Aber im Ernst, es ist alles eine Frage der Priorisierung.» Als Ausgleich zu seiner Arbeit ist er gern draussen oder reitet aus, auch er hat als Reitbeteiligung Zugang zu einem Pferd. Zudem kann er gar nicht anders, als Unternehmer zu sein. «Die Arbeit macht mega Spass.»

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