Seon
Das neue «Kafi-Müli» trumpft mit einer erlesenen Weinkarte

Stefan und Marlene Bürkler sind die Pächter im neu eröffneten Restaurant. Die Weinkarte ist eine Passion des Gastgebers.

Ann-Kathrin Amstutz
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Stefan und Marlene Bürkler übernehmen das Restaurant «Kafi-Müli».

Stefan und Marlene Bürkler übernehmen das Restaurant «Kafi-Müli».

Ann-Kathrin Amstutz

Über 20 Jahre lang war Stefan Bürkler (60) Geschäftsführer einer grossen Versandhandelskette mit fünf Tochterfirmen, darunter die Jelmoli Versand AG. Doch irgendwann wollte er «sein eigener Herr und Meister sein». Ehefrau Marlene Bürkler (51) brachte 20 Jahre Erfahrung im Gastgewerbe mit, und so war es naheliegend, sich als Wirtepaar selbstständig zu machen. Das war vor 18 Jahren. Nach dem Ristorante «Allegra» in Schafisheim und zehn Jahren im «Bären» in Veltheim zieht es Bürklers jetzt nach Seon – ins «Kafi-Müli».

Das Restaurant-Kafi hat einen Besitzerwechsel von Armin Meier zu Chregu Urech und einen sechsmonatigen Umbau hinter sich. Stefan und Marlene Bürkler sind mit Urech gut bekannt und haben das Lokal als Pächter übernommen. Ein weiterer Grund für den Wechsel war der kürzere Arbeitsweg (zehn Minuten mit dem Auto vom Wohnort Meisterschwanden) und der Rhythmus einer 5-Tage-Woche. Ein Luxus, den sich Bürklers lange nicht mehr geleistet haben. «Wir freuen uns darauf, im Sommer öfter auf der Terrasse sitzen und auf den See hinunterschauen zu können», sagt Marlene Bürkler. Denn obwohl das Ehepaar das Kreative am Wirten und den Kontakt mit den Leuten liebt, gingen die 6-Tage-Wochen zunehmend an die Substanz.

Jetzt fiebern sie der Eröffnung entgegen. «Wir sind gut im Zeitplan», sagt Marlene Bürkler. «Wir können mit einem guten Gefühl öffnen.» Bald schon ist es so weit: Am Samstag, 4. März um 17 Uhr steigt der Eröffnungsapéro. Drei Angestellte werden Stefan und Marlene Bürkler beschäftigen, zwei davon sind vom Gasthof «Bären» mitgekommen. 90 Gäste haben im «Kafi-Müli» maximal Platz. Auf sie wartet ein erlesenes Weinangebot: zur Hälfte regionale Sorten, aber auch typische Piemonteser Weine. Das ist auf eine Leidenschaft von Stefan Bürkler zurückzuführen: Seit 25 Jahren unternimmt er jedes Jahr eine Reise ins Piemont, wo er in Degustationen die besten Sorten auswählt. Das Spezialgericht auf der Karte ist ein Hohrückensteak. Das Fleisch kommt von einem Bauernhof in Uerkheim und wird für die Gäste direkt am Tisch mit Cognac flambiert.

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