Lenzburg
A1-Zubringer: Bauarbeiten für Spange Hornerfeld kommen planmässig voran

Janine Gloor
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Die Spange Hornerfeld ist die erste Etappe des Projekts.

Die Spange Hornerfeld ist die erste Etappe des Projekts.

Janine Gloor

Vor genau zwei Wochen hat Baudirektor Stephan Attiger auf dem Hornerfeld die erste Schaufel Dreck ausgegraben. Es war die erste Schaufel eines Bauprojekts, das Lenzburg bis 2021 beschäftigen wird: der Umbau des A1-Zubringers. Schon vor dem Spatenstich haben die Vorarbeiten begonnen. Momentan stehen auf dem Installationsplatz zwischen der Hendschikerstrasse und der Gexistrasse mehrere Container und Bauwagen.

An verschiedenen Stellen sind Bagger am Werk. «Derzeit ist das Abtragen der Hummusschicht in Arbeit», sagt Peter Keller, Leiter Realisierung beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Er ist zufrieden, bis jetzt laufe alles nach Plan. Entscheidend sei das Wetter gewesen; in den letzten zwei Wochen war es mehrheitlich trocken. «Der Frühling ist kritisch für Erdarbeiten», sagt Keller. Ein zu nasser Boden ist ungünstig. Momentan sind gemäss Keller zwei bis drei Equipen im Einsatz. Mit der Zeit werde die Unternehmung auf fünf hochfahren.

Jeden Tag fahren rund 22 000 Autos über die Kreuzung Neuhof. Die erste Etappe des Monsterprojekts, das die Kreuzung vom täglichen Stau befreien soll, ist die 300 Meter lange Spange Hornerfeld. «Das Ziel ist, die Spange bis Ende Jahr fertigzustellen», sagt Keller. Wenn die Strasse fertig ist, kann mit den Arbeiten am Tunnel – dem Kernstück des Projekts – begonnen werden. Diese werden für zwei Jahre massiv den Verkehr beeinträchtigen.