Aarburg/Niederlenz

Zwei Unfälle im Schnee: 13- und 30-Jähriger auf Fussgängerstreifen von Auto erfasst

Dunkelheit und schlechte Sicht erhöhen das Risiko für Fussgängerunfälle. (Symbolbild)

Dunkelheit und schlechte Sicht erhöhen das Risiko für Fussgängerunfälle. (Symbolbild)

Dunkelheit und schlechte Sicht durch Schneefall erhöhen das Unfallrisiko, wie diese zwei Fussgängerunfällezeigen: Am frühen Mittwochabend kam es sowohl in Aarburg und Niederlenz je zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger. Beide befanden sich auf dem Zebrastreifen, beide wurden verletzt.

In Aarburg wollte ein 13-Jähriger um 17.30 Uhr beim Zentralplatz die Strasse überqueren. Auf dem Fussgängerstreifen streifte ihn der Aussenspiegel eines vorbeifahrenden Lieferwagens. Dadurch stürzte der Fussgänger zu Boden. Der 24-jährige Fahrer brachte diesen gleich selber ins Spital Olten. Dort zeigte sich, dass der Knabe Frakturen an der Hand erlitten hatte.

Kurz nach 18 Uhr kam es dann auf der Hauptstrasse in Niederlenz zu einem gleichartigen Unfall. Dabei stiess ein Auto mit einem 30-jährigen Mann zusammen, der sich auf dem Fussgängerstreifen befand. Dieser schlug mit dem Kopf auf der Frontscheibe des Autos auf und wurde weggeschleudert. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.

Nach vorliegenden Angaben kam er trotz des recht heftigen Aufpralls mit Schürfungen und Prellungen davon. Die Kantonspolizei Aargau nahm der 79-jährigen Automobilistin den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Was die Kapo bei Schneefall und schneebedeckten Strassen rät

Zum Zeitpunkt der Unfälle schneite es im ganzen Kanton stark. Dies führte zu schneebedeckten Strassen und schränkte die Sicht zusätzlich ein.

Solche schwierige Verhältnisse fordern den Fahrzeuglenkern maximale Aufmerksamkeit und eine vorsichtige Fahrweise ab, ermahnt die Kantonspolizei Aargau in ihrer Mitteilung. Doch auch Fussgänger sind verpflichtet, aufzupassen und dafür zu sorgen, dass Automobilisten sie rechtzeitig erkennen können.

Nach vorliegenden Erkenntnissen der Kantonspolizei hatte der in Aarburg verunfallte Knabe die Kapuze seiner dunklen Kleidung über den Kopf geschlagen und Kopfhörer getragen.

Obwohl die genauen Umstände noch geklärt werden müssen, sind dies allgemein sicher keine optimalen Voraussetzungen, um als Fussgänger unfallfrei durch den Winter zu kommen, schreibt die Kapo Aargau. (edi)

Die Polizeibilder vom Januar 2019:

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