Pandemie
Viel Kritik, wenig Zuspruch - das sind die Reaktionen auf die neuen Massnahmen des Bundes im Aargau

Den einen ist es zu wenig, den anderen zu viel. So richtig gut an kommen die neuen Massnahmen des Bundes nicht. Einzige Ausnahme: Die Gastronomie.

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Den einen gehen sie zu weit, den anderen sind sie zu zahm. Die Anpassungen bei den Corona-Massnahmen des Bundesrates ernten im Kanton Aargau mehrheitlich Kritik.

Schlange stehen statt Kaufrausch

So zeigt sich der Detailhandel enttäuscht, dass ausgerechnet zum Weihnachtsgeschäft weniger Menschen in die Läden dürfen. Halb so viel wie früher. Es sei erwiesen, dass die Ansteckungen nicht dort stattfinden.

Auch SVP-Nationalrat Andreas Glarner, der selbst schon eine Corona-Erkrankung überstanden hat, ist klar gegen Verschärfungen. Alle würden sich an die Regeln halten, so sein Argument, es gäbe deshalb keinen Grund für neue Massnahmen.

Aus der SP wiederum kommt Kritik zum Weihnachtsfest. Dass man die Regel, dass sich nur zwei Familien treffen sollten, nur als Empfehlung an die Bevölkerung weitergegeben hat, sieht SP Präsidentin Gabriela Suter kritisch. Die Fallzahlen würden steigen, es müsste gehandelt werden.

Zufrieden ist nur die Gastronomie

Zufrieden ist eigentlich nur die Gastronomie. Hier hatte man mit dem Schlimmsten gerechnet und atmet jetzt auf, dass es doch keine neuen Verschärfungen gibt.