Wahlen 2015
Student, Informatiker, Künstler: Wie verdienen unsere Kandidaten Geld?

Von wegen nur Juristen und Unternehmer – die grösste Gruppe unter den Anwärtern auf einen Parlamentssitz stellen die Maturanden, Studenten und Lehrlinge. Doch es gibt auch einige aussergewöhnliche Berufe.

Manuel Bühlmann
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Künstler, Fitnessinstruktorin, Entwicklungshelfer: Die Aargauer Kandidaten haben oft sehr einmalige Berufe.

Künstler, Fitnessinstruktorin, Entwicklungshelfer: Die Aargauer Kandidaten haben oft sehr einmalige Berufe.

Aargauer Zeitung

Die grosse Mehrheit wird am 18. Oktober leer ausgehen: 288 Frauen und Männer wollen einen der neu 16 Aargauer Sitze im Nationalrat. Alt und Jung, Mann und Frau, Fricktaler und Freiämter, rechts und links, Handwerker und Akademiker – so vielfältig wie der Kanton sind auch die Listen mit den Kandidierenden.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Die grösste Gruppe stellen die Studenten, Maturanden und Lehrlinge (51 Kandidaten). Sie dominieren insbesondere auf den acht Listen der Jungparteien.

Darauf folgen die Ingenieure (24, zählt man alle Richtungen zusammen), Unternehmer (19), Lehrer, Professoren, Dozenten (15) und Informatiker (14). Erst dann folgen jene 13 Politiker, die einen juristischen Beruf angegeben haben. 10 Kandidaten sind Bauern oder zumindest eng mit der Landwirtschaft verbunden.

Doch wer auf der Liste steht, ist noch lange nicht gewählt. «Die meisten Kandidaten haben null Chancen auf einen Sitz», sagt Daniel Bochsler, Politologe am Zentrum für Demokratie in Aarau (ZDA).

In der Regel setzen sich Leute mit politikaffineren Berufen durch – Verbandsleute, Juristen, Bauern. Die Juristen (4) sind denn auch unter den heute 15 Aargauer Vertretern im Nationalrat am besten vertreten – gemeinsam mit den Unternehmern (ebenfalls 4) nehmen sie über die Hälfte der Sitze ein.

Auf den Wahlzetteln, die schon bald in den Aargauer Briefkästen landen werden, sind neben Name, Jahrgang, Wohnort auch die Berufe der Kandidaten aufgeführt. Doch welchen Einfluss hat der Job eines Politikers auf das Verhalten der Wähler? Sind die Chancen eines Juristen besser als jene eines Schreiners? Der Beruf sei nicht ausschlaggebend, sagt Politologin Sarah Bütikofer.

Bei unbekannten Kandidierenden könne dieser zwar indirekt einen Einfluss auf den Wahlerfolg haben. «Wählende unterstützen eher Kandidierende, deren berufliches und soziales Milieu dem eigenen relativ ähnlich ist.»

«Jede Partei hat ihre Formel»

Doch gerade bei Politikern mit realen Wahlchancen spielten andere Faktoren wie Bekanntheitsgrad oder Parteistärke im Wahlkreis eine wichtigere Rolle. Bütikofer sagt: «Ein völlig unbekannter Jurist hat nicht die besseren Wahlchancen als ein bereits bekannter Kantonsrat, der einen handwerklichen Beruf gelernt hat.» Und Daniel Bochsler erklärt: «Fest steht, dass die Leute jene Kandidaten wählen, die eine ähnliche Weltsicht haben. Welchen Einfluss dabei deren Berufe haben, lässt sich kaum abschätzen.»

Um mit ihren Listen eine möglichst breite Wählerschaft anzusprechen, haben die Parteien ihre eigenen Strategien entwickelt. «Sie versuchen, die Liste möglichst ausgewogen zu gestalten. Jede Partei hat dazu ihre Formel», sagt Bochsler.

Die Linke strebe ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern an und achte darauf, dass Arbeiter und Akademiker vertreten sind, die SVP wolle einen Mix aus Bauern und Unternehmern. Doch: «Ob das tatsächlich einen Effekt hat, ist offen.»

Einige der aussergewöhnlichsten Berufe der Nationalratskandidaten:

David Hunziker, Juso, Brugg: Pizzakurier

Seit einem Jahr liefert der 20-Jährige in der Region Baden Pizzen aus. Der Brugger Einwohnerrat und Kandidat der Jungsozialisten finanziert sich auf diese Weise sein Studium; an der Pädagogischen Hochschule lässt er sich zum Oberstufenlehrer ausbilden. «Pizzakurier ist ein witziger Job, der mir Spass macht», sagt er.

Auf seinen Liefertouren trifft er die unterschiedlichsten Leute, das gefalle ihm am besten. Anekdoten will er lieber keine erzählen – Diskretion gehört zum Beruf. Jeder Kandidat kann auf dem Wahlzettel bis zu zwei Tätigkeiten aufführen. Hunziker hat sich für «Einwohnerrat und Pizzakurier» entschieden. Ob ein eher ungewöhnlicher Job im Wahlkampf ein Vorteil sei, könne er nicht beurteilen.

«Ich finde es gut, wenn alle möglichen Leute mit verschiedensten Berufen kandidieren. Das Parlament soll ein Abbild der Bevölkerung sein.» Auf der Juso-Liste ist Hunziker an sechster Stelle aufgeführt. Hoffnungen auf einen Sitz macht er sich keine. Kandidaten von Jungparteien hätten generell keine grossen Wahlchancen, sagt er. Mit seinem Engagement will er einen Beitrag zum Erfolg der SP und zur Bekanntheit der Juso leisten.

Florian Borner, JGLP, Windisch: Chauffeur Begonnen hat seine Chauffeur-Karriere vor sechs Jahren als Student: Er lenkte Lastwagen und Reisecars, um sein Studium zu finanzieren. Inzwischen ist Florian Borner zum Consultant bei einer internationalen Firma und Carfahren zur Passion geworden. Zwei Welten, die ihm beide gefallen. Von der Guggenmusik bis zum Bankverwaltungsrat – Borner hat schon die verschiedensten Reisegruppen herumchauffiert. Damit er sich weiterhin ans Steuer setzen kann, hat er sein Pensum angepasst. Reisen nach Spanien, Holland oder Belgien liegen zeitlich aber nicht mehr drin. Den Beruf Carchauffeur hat Borner bewusst auf die Wahlliste schreiben lassen. «Aus der Masse herauszustechen, ist ein Vorteil.» Obwohl viele seiner Berufskollegen eher einer anderen Partei naheständen, würden sie ihn unterstützen. Der Windischer kandidiert auf der Liste der jungen Grünliberalen – Platz 10. «Ich werde sicher keinen Sitz holen», sagt er. Seine Kandidatur sieht er eher als Beitrag an die Partei und als Investition in die Zukunft. «Für mich ist der Wahlkampf wichtig, um Erfahrungen zu sammeln.»

Florian Borner, JGLP, Windisch: Chauffeur Begonnen hat seine Chauffeur-Karriere vor sechs Jahren als Student: Er lenkte Lastwagen und Reisecars, um sein Studium zu finanzieren. Inzwischen ist Florian Borner zum Consultant bei einer internationalen Firma und Carfahren zur Passion geworden. Zwei Welten, die ihm beide gefallen. Von der Guggenmusik bis zum Bankverwaltungsrat – Borner hat schon die verschiedensten Reisegruppen herumchauffiert. Damit er sich weiterhin ans Steuer setzen kann, hat er sein Pensum angepasst. Reisen nach Spanien, Holland oder Belgien liegen zeitlich aber nicht mehr drin. Den Beruf Carchauffeur hat Borner bewusst auf die Wahlliste schreiben lassen. «Aus der Masse herauszustechen, ist ein Vorteil.» Obwohl viele seiner Berufskollegen eher einer anderen Partei naheständen, würden sie ihn unterstützen. Der Windischer kandidiert auf der Liste der jungen Grünliberalen – Platz 10. «Ich werde sicher keinen Sitz holen», sagt er. Seine Kandidatur sieht er eher als Beitrag an die Partei und als Investition in die Zukunft. «Für mich ist der Wahlkampf wichtig, um Erfahrungen zu sammeln.»

Aargauer Zeitung
Nicole Müller-Boder, SVP, Buttwil: Fitnessinstruktorin Fitnesscenter statt Büro – die 36-Jährige hat ihr Leben nach der Geburt ihrer beiden Kinder umgestellt. «Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», sagt sie. Früher arbeitete sie als Personalberaterin, nun bringt sie als Fitnessinstruktorin Frauen und Männer zum Schwitzen. Am besten gefällt ihr, wenn sie Sportmuffel begeistern kann. Der Beruf hat aber auch einen praktischen Vorteil: Sie kann am Abend arbeiten, während ihr Mann zu den Kindern schaut. Sobald diese grösser sind, möchte sie ihr Pensum weiter ausbauen. Sport spielt in Müller-Boders Leben seit ihrer Jugend eine zentrale Rolle. Ihr sportlicher Ehrgeiz überträgt sich auch auf den Wahlkampf. «Ich gebe alles. Würde ich es schleifen lassen, hätte ich nicht zusagen dürfen.» Sehr intensiv sei die Zeit vor den Wahlen, mehr als fünf bis sechs Stunden Schlaf lägen derzeit nicht drin. Sie sei aber auch Realistin genug, um zu wissen, dass ein Sitzgewinn von Listenplatz 13 aus nicht einfach wird. Ihr Ziel: Möglichst viele Stimmen holen.

Nicole Müller-Boder, SVP, Buttwil: Fitnessinstruktorin Fitnesscenter statt Büro – die 36-Jährige hat ihr Leben nach der Geburt ihrer beiden Kinder umgestellt. «Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», sagt sie. Früher arbeitete sie als Personalberaterin, nun bringt sie als Fitnessinstruktorin Frauen und Männer zum Schwitzen. Am besten gefällt ihr, wenn sie Sportmuffel begeistern kann. Der Beruf hat aber auch einen praktischen Vorteil: Sie kann am Abend arbeiten, während ihr Mann zu den Kindern schaut. Sobald diese grösser sind, möchte sie ihr Pensum weiter ausbauen. Sport spielt in Müller-Boders Leben seit ihrer Jugend eine zentrale Rolle. Ihr sportlicher Ehrgeiz überträgt sich auch auf den Wahlkampf. «Ich gebe alles. Würde ich es schleifen lassen, hätte ich nicht zusagen dürfen.» Sehr intensiv sei die Zeit vor den Wahlen, mehr als fünf bis sechs Stunden Schlaf lägen derzeit nicht drin. Sie sei aber auch Realistin genug, um zu wissen, dass ein Sitzgewinn von Listenplatz 13 aus nicht einfach wird. Ihr Ziel: Möglichst viele Stimmen holen.

Aargauer Zeitung
Fabienne Müller JBDP, Kölliken: Flight Attendant Kaum hatte die Köllikerin die Matura im Sack, flog sie in die weite Welt hinaus. Immer und immer wieder. Fliegen sei ihre Leidenschaft, sagt Fabienne Müller. Eine Leidenschaft, die ihr sogar noch Geld einbringt: Seit zwei Jahren arbeitet die 22-Jährige als Flight Attendant für die Swiss. Meist fliegt sie Langstreckenflüge, am liebsten in die USA. Die Zeit vor Ort ist zwar jeweils knapp, ein wenig Sightseeing liegt trotzdem drin. «Was Touristen in zwei Wochen sehen, sehe ich in einem Jahr.» Die Studienpläne – sie möchte Primarlehrerin werden – sind nur verschoben, nicht begraben. Flight Attendant wäre für sie ein idealer Studentenjob. Zur jungen BDP ist sie erst vor kurzem gekommen, ein Freund hat sie angefragt. Ihre Ziele: Die Partei so gut wie möglich unterstützen und «etwas machen, das mich mit der Schweiz verbindet». Obwohl sie nur rund neun Tage pro Monat zu Hause ist, könne sie einen Wahlkampf führen. Grosse Chancen auf einen Sitz im Parlament rechne sie sich allerdings nicht aus, sagt Müller.

Fabienne Müller JBDP, Kölliken: Flight Attendant Kaum hatte die Köllikerin die Matura im Sack, flog sie in die weite Welt hinaus. Immer und immer wieder. Fliegen sei ihre Leidenschaft, sagt Fabienne Müller. Eine Leidenschaft, die ihr sogar noch Geld einbringt: Seit zwei Jahren arbeitet die 22-Jährige als Flight Attendant für die Swiss. Meist fliegt sie Langstreckenflüge, am liebsten in die USA. Die Zeit vor Ort ist zwar jeweils knapp, ein wenig Sightseeing liegt trotzdem drin. «Was Touristen in zwei Wochen sehen, sehe ich in einem Jahr.» Die Studienpläne – sie möchte Primarlehrerin werden – sind nur verschoben, nicht begraben. Flight Attendant wäre für sie ein idealer Studentenjob. Zur jungen BDP ist sie erst vor kurzem gekommen, ein Freund hat sie angefragt. Ihre Ziele: Die Partei so gut wie möglich unterstützen und «etwas machen, das mich mit der Schweiz verbindet». Obwohl sie nur rund neun Tage pro Monat zu Hause ist, könne sie einen Wahlkampf führen. Grosse Chancen auf einen Sitz im Parlament rechne sie sich allerdings nicht aus, sagt Müller.

Aargauer Zeitung
Andreas Müller, JEVP, Zeihen: Entwicklungshelfer Juba, Südsudan (Stimmgemeinde Zeihen): Der aussergewöhnlichste Wohnort aller 288 Kan-didaten ist zweifellos jener von Andreas Müller. Der 32-Jährige, der inzwischen wieder ins Fricktal zurückgezogen ist, fällt auch wegen seiner Tätigkeit auf. Während knapp zwei Jahren stand der studierte Wirtschaftsingenieur als Entwicklungshelfer im Einsatz. Zuerst auf den Philippinen, zuletzt in der südsudanesischen HauptstadtJuba. Dort war er für ein Warenlager und fünf Angestellte verantwortlich. Keine leichte Aufgabe in einem Land, in dem Krieg herrscht. «Wenn man sich an gewisse Regeln hält, lässt sich die Gefahr minimieren», sagt Andreas Müller. Rausgekommen aus der Stadt ist er nie, einige Bezirke musste er meiden – zu gefährlich. «Wir haben in der Schweiz ein riesiges Privileg, uns überall frei bewegen zu können.» Weil er auf der Liste der jungen EVP kandidiert, rechnet er sich kaum Chancen auf eine Wahl aus. Aber Müller sieht seine Kandidatur ohnehin als längerfristiges Engagement: «Mein Ziel ist ein politisches Amt.»

Andreas Müller, JEVP, Zeihen: Entwicklungshelfer Juba, Südsudan (Stimmgemeinde Zeihen): Der aussergewöhnlichste Wohnort aller 288 Kan-didaten ist zweifellos jener von Andreas Müller. Der 32-Jährige, der inzwischen wieder ins Fricktal zurückgezogen ist, fällt auch wegen seiner Tätigkeit auf. Während knapp zwei Jahren stand der studierte Wirtschaftsingenieur als Entwicklungshelfer im Einsatz. Zuerst auf den Philippinen, zuletzt in der südsudanesischen HauptstadtJuba. Dort war er für ein Warenlager und fünf Angestellte verantwortlich. Keine leichte Aufgabe in einem Land, in dem Krieg herrscht. «Wenn man sich an gewisse Regeln hält, lässt sich die Gefahr minimieren», sagt Andreas Müller. Rausgekommen aus der Stadt ist er nie, einige Bezirke musste er meiden – zu gefährlich. «Wir haben in der Schweiz ein riesiges Privileg, uns überall frei bewegen zu können.» Weil er auf der Liste der jungen EVP kandidiert, rechnet er sich kaum Chancen auf eine Wahl aus. Aber Müller sieht seine Kandidatur ohnehin als längerfristiges Engagement: «Mein Ziel ist ein politisches Amt.»

Aargauer Zeitung
Samuel Peyer Nichtwähler.ch, Vordemwald: Künstler Der frei schaffende Künstler aus Vordemwald tritt als Einzelkämpfer an. www.Nichtwähler.ch – die Liste fällt nicht nur wegen der ungewöhnlichen Bezeichnung auf, sondern auch, weil nur ein Kandidat draufsteht: Samuel Peyer. Die Kandidatur versteht er als künstlerisches Projekt, als soziales Experiment. Er hat es auf diejenige Bevölkerungsgruppe abgesehen, zu der er sich zumindest zeitweise auch gezählt hat: die Nichtwähler. Sie will er mobilisieren. Der 58-Jährige plant eine mehrwöchige Reise durch den Kanton, um mit so vielen Menschen wie möglich in Kontakt zu kommen. Verteilen wird er dann auch seine Flyer – kleine Kunstwerke; selbst gestaltet natürlich. Eine Woche nahm er sich dafür Zeit, eine Woche, in der er sich auch intensiv mit seinen politischen Inhalten beschäftigte. Einer Partei will sich Peyer nicht zuordnen lassen, er bezeichnet sich selbst als sozialistisch denkend. Zu seinen Erfolgsaussichten sagt er, was er allen sagt: «Nicht gewählt bin ich erst, wenn die Wahlen vorbei sind.»

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