Schlussstrich

Philipp Müller zieht Einsprache gegen Unfall-Strafbefehl zurück

Philipp Müller übernimmt die Verantwortung für den Unfall.

Philipp Müller übernimmt die Verantwortung für den Unfall.

Philipp Müller zieht die Einsprache gegen den Strafbefehl der Aargauer Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem von ihm verursachten Verkehrsunfall im September 2015 zurück

Die Staatsanwaltschaft hatte im Oktober gegen den Aargauer FDP-Nationalrat eine bedingte Geldstrafe von 150 Tagessätzen und eine Busse von 10'000 Franken erlassen. Der FDP-Nationalrat hatte dagegen vorsorglich Einsprache erhoben. Diese hat er nun zurückgezogen, wie der «Blick» schreibt.

Sein Anwalt habe nach weiteren Beweismitteln gesucht, um zu klären, ob Müller vor dem Unfall wie von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen die Warnungen des Bordsystems in seinem Fahrzeug ignoriert hatte. «Leider können wir keine Beweismittel beibringen, welche hier Klarheit schaffen», so Müller gegenüber dem «Blick».

«Ein hartes Strafmass»: Das sagt der Anwalt von Philipp Müller, André Kuhn.

«Ein hartes Strafmass»: Das sagt der Anwalt von Philipp Müller, André Kuhn.

(31.10.2016)

«Herr Müller hätte merken müssen, dass er übermüdet ist»: Das sagt die Sprecherin der Staaatsanwaltschaft Aargau, Fiona Strebel.

«Herr Müller hätte merken müssen, dass er übermüdet ist»: Das sagt die Sprecherin der Staaatsanwaltschaft Aargau, Fiona Strebel.

(31.10.2016)

Ein gerichtliches Verfahren würde «jahrelang dauern». Dem wolle er auch das Unfallopfer nicht aussetzen. «Ich übernehme die Verantwortung für den Unfall», sagt der ehemalige FDP-Präsident. «Es gibt keine weiteren Verfahren».

Müller hatte im September 2015 in Lenzburg eine Motorradfahrerin angefahren und dabei schwer verletzt. Mit der Familie der jungen Frau stehe er seit dem Unfall regelmässig in Kontakt. (cze)

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