Leistungsauftrag FHNW genehmigt

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Bildung Die grossrätliche Kommission für Bildung, Kultur und Sport hat den Leistungsauftrag der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) für die Jahre 2021 bis 2024 und den damit verbundenen Verpflichtungskredit in der Höhe von knapp 337 Millionen Franken einstimmig genehmigt. Das geht aus einer Mitteilung des Kantons hervor.

Damit anerkennt die Kommission den finanziellen Mehrbedarf der FHNW für die neue Leistungsperiode. Dieser begründet sich unter anderem auf der Tatsache, dass die Trägerbeiträge seit 2012 fast unverändert geblieben sind. Der begründete Mehrbedarf liegt – im Vergleich zum aktuellen Leistungsbedarf – bei 2,8 Prozent oder 19,2 Millionen Franken. Der Kanton Aargau beteiligt sich mit einem jährlichen Betrag von gut 84 Millionen Franken an der FHNW.

Die Leistungsauftragsperiode wird ausserdem neu von drei auf vier Jahre verlängert und stimmt somit zeitlich mit der Laufdauer der übergeordneten bundesrätlichen Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation überein. Im Leistungsauftrag wird festgehalten, dass die FHNW für Studierende aus den Trägerkantonen die erste Wahl für ihre Ausbildung sein soll.

Die Kommission genehmigte weiter die Jahresrechnung und den Bericht über die Erfüllung des Jahres 2019. Beide Vorlagen werden voraussichtlich am 8. September im Grossen Rat diskutiert. Der Aufwandüberschuss fiel mit 3,7 Millionen Franken halb so hoch aus wie budgetiert. Die Studierendenzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. 12646 Studierende waren am Stichtag, am 15. Oktober 2019, an der FHNW eingeschrieben, davon 3444 Studentinnen und Studenten aus dem Kanton Aargau. (az)