Ferien zuhause
Keine Sommerferien im fernen Ausland? Das sind 15 Ausflugstipps im Kanton Aargau

Das Coronavirus hat viele Ferienpläne zunichte gemacht, auch im Aargau. Doch Ferien zuhause bieten auch die Chance, die Region neu zu entdecken. Wir haben Tipps für Ihre Ferienaktivitäten im Aargau.

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Der Egelsee ist ein beliebtes Ausflugsziel

Der Egelsee ist ein beliebtes Ausflugsziel

Janine Gloor

Egelsee

Auf dem Heiterberg zwischen dem Limmat- und Reusstal findet sich etwas versteckt der sagenumwobene Egelsee. Das Naherholungsgebiet ist zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar und lädt zum Picknicken, Baden und Erholen ein. Entdeckungsfreudige können auch nach der Burg tauchen, die gemäss Sage dort versunken ist.

Der Egelsee soll ein Ort der Natur, Ruhe und Erholung bleiben.
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Der Egelsee ist der grösste Natursee im Kanton Aargau.
Egelsee
Der Egelsee soll ein Ort der Idylle bleiben. Egelsee 24hBergdietikon
Egelsee

Der Egelsee soll ein Ort der Natur, Ruhe und Erholung bleiben.

Barbara Scherer

Linner Linde

Romantik am Abend gefällig oder doch lieber ein Ausflug während des Tages? Die Linner Linde zu besuchen, lohnt sich immer. Sie steht auf dem Bözberg und ist mit zirka elf Meter Stammumfang und 25 Meter Höhe die mächtigste Linde in der Schweiz. Doch nicht nur die auf 800 Jahre geschätzte alte Berühmtheit ist ein Besuch wert: Spaziert man weiter durch das Dorf Linn wartet im schönen Sagemülitäli der höchste Wasserfall des Kantons Aargau.

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Das Dorf Linn hat seine Linde selbstverständlich im Wappen.
2019 wählte der Aargauer Regierungsrat die Linner Linde fürs offizielle Foto. V.l.n.r: Staatsschreiberin Vincenza Trivigno, Regierungsrat Stephan Attiger, Landstatthalter Markus Dieth, Landammann Urs Hofmann, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrätin Franziska Roth.
Im Frühling 2020 war die Linner Linde wegen der Coronapandemie abgesperrt.
Lindenblütenpflücken im Juni 2017.
Auch eine legendäre Szene: Mike Müller als Luc Conrad in der SRF-Krimiserie «Der Bestatter».
Die Dreharbeiten im September 2016.
1.-Augustfeier 2014 unter der Linde.

Klingnauer Stausee

Vor über 80 Jahren entstand der Klingnauer Stausee beim Bau des Kraftwerks. Heute ist er ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung und ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten. Neben Ornithologen lockt die Region des Stausees aber auch viele Wanderer und Freizeitsportler an. Spaziergänge rund um den See offenbaren eine weiträumige Landschaft und lassen die Dimensionen des ehemals wilden Auengebiets erahnen.

Der Klingnauer Stausee im Porträt: Die Bevölkerung des Unteren Aaretals weiss nur zu gut, dass man in der Naturperle die Seele baumeln lassen kann.
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Der Klingnauer Stausee aus der Vogelperspektive. Das Naturzentrum ist auf der Kleindöttinger Seite (im Bild links) geplant.
Promotoren des Naturzentrums: Kathrin Hochuli, Geschäftsführerin Birdlife Aargau, Werner Müller, Geschäftsführer Birdlife Schweiz, und Simon Egger, Leiter Sektion Natur und Landschaft beim Kanton Aargau, (v.l.) auf dem Aussichtsturm beim Klingnauer Stausee.
Der Blick über den Klingnauer Stausee von Döttingen her.
Für Vogelkundler (Ornithologen) ist der Klingnauer Stausee ist Begriff – man trifft sie fast täglich hier an.
Zuletzt sorgte der Klingnauer Stausee mehrfach für Schlagzeilen, weil wegen der Verlandung (durch angeschwemmte Sedimente) viel Material ausgebaggert werden soll.
Das Wasserkraftwerk Klingnau: Es produziert pro Jahr durchschnittlich rund 225 Gigawattstunden (GWh) elektrische Energie. Das entspricht dem Verbrauch von 50'000 Haushalten. Es ist im Besitz eines Konsortiums von Axpo und AEW Energie AG.
Blick auf das Vogelparadies Klingnauer Stausee von Kleindöttingen her. Klingnau liegt auf der anderen Seeseite.
Rund um den Klingnauer Stausee mit dem Velo unterwegs – das ist problemlos möglich.
Blick auf den Klingnauer Stausee mit Döttingen (links), Klingnau (Mitte) und dem AKW Leibstadt (im Hintergrund).
Der Klingnauer Stausee gilt als Naturparadies.
Den Weg rund um den Stausee nutzen auch viele Freizeitsportler – gerade an sonnigen Tagen.
Beliebt: Schwände und Enten füttern am Klingnauer Stausee.
Schwäne und Enten auf einer Insel im Klingnauer Stausee.
Zwei junge Rauchschwalben warten einträchtig auf die Mutter mit dem Futter.
Der letzte Atemzug – bevor der kleine Frosch im Rachen des Graureihers verschwindet.
Eine Rostgans geniesst das Bad im Klingnauer Stausee...
..., wie auch dieses Bild zeigt.
Seltener Gast. Ein Löffler rastet am Klingnauer Stausee.
Für seinen Zurzibiet-2015-Kalender hat der Zurzacher Zeichner Andreas Güntensperger dieses Bild vom Klingnauer Stausee mit Döttingen im Hintergrund gezeichnet.
Weisse Pracht: Ein Seidenreiher auf der Jagd am Klingnauer Stausee.
Auf Klingnauer Seite befindet sich das Naturschutzgebiet Machme, wo Wasserbüffel zeitweise leben und grasen.
Ein Alpenstrandläufer am Klingnauer Stausee auf Futtersuche.
Einfach schön: Die Skyline am Klingnauer Stausee.
Eine Anlegestelle mit einem Boot der Klingnauer Pontoniere. Sie trainieren allerdings nicht auf dem Stausee, sondern unterhalb des Wasserkraftwerks.
Eine der vielen gefiederten Schönheiten am Naturparadies: Eine Kolbente (Männchen).
Blick vom Winzerdorf Döttingen auf Reben, Klingnau und den Klingnauer Stausee.
An Silvester findet alljährlich der Gippinger Stauseelauf statt: Hunderte Läufer nehmen jeweils daran teil.

Der Klingnauer Stausee im Porträt: Die Bevölkerung des Unteren Aaretals weiss nur zu gut, dass man in der Naturperle die Seele baumeln lassen kann.

Feldschlösschen Brauerei

Wissen Sie, wo das einzige Schloss im Fricktal steht? Vielleicht sind Sie schon einmal daran vorbeigefahren, als Sie auf der Autobahn in Richtung Basel unterwegs waren. Das Schloss in Rheinfelden wird von der Brauerei Feldschlösschen «bewohnt». Wenn Sie Lust auf eine Führung durch die Räumlichkeiten haben, werden Sie während rund eineinhalb Stunden einen Einblick der Braukunst erhalten. Von Vorteil ist, wenn Sie mit einer Gruppe von mindestens 15 Personen anreisen und sich für die Führung voranmelden.

Das Feldschlösschen in Rheinfelden ist die grösste Bierbrauerei des Landes – und das einzige Schloss im Fricktal.
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Die Schweizer Brauereien haben den Bieraussstoss im vergangenen Braujahr weiter erhöht - im Bild das Sudhaus in der Brauerei Feldschlösschen. (Archiv)
Schweizer Biere wie Feldschlösschen können deutlich zulegen, während Importbiere weniger gefragt sind.

Das Feldschlösschen in Rheinfelden ist die grösste Bierbrauerei des Landes – und das einzige Schloss im Fricktal.

HO

Feldenmoos Boswil

Wir machen einen geografischen Sprung und wechseln ins Freiamt. Das Naherholungsgebiet Feldenmoos in Boswil ist als Folge des Torf-Abbaus nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. In den 60er-Jahren wurden im nördlichen und mittleren Feldenmoos drei Weiher mit einer Gesamtfläche von 70 Aren angelegt.

undefined Vollmond-Stimmung im Feldenmoos

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Bremgarter Wellen

Haben Sie die Welle im Griff? In Bremgarten können Sie Ihr Können unter Beweis stellen. Die stehende Welle bei der ehemaligen Bleichi ist weltbekannt und gilt als die einzige ideale Welle für Surfer in der Schweiz. Wenn Sie sich nicht trauen, selbst zu surfen, dürfen Sie den Profis auch vom Flussufer her zusehen.

Dominic Kobelt

So könnte es bei Ihnen auch aussehen:

Zu Fuss von Turgi nach Baden

Von Turgi aus erreicht man Baden innert rund fünf Minuten – mit dem Zug. In den Sommerferien kann man sich aber durchaus auch mehr Zeit nehmen und den Weg über das Gebenstorfer Horn und die Ruine Stein in Baden nehmen. Vom Bahnhof Turgi aus erreicht man den Aussichtspunkt auf dem Gebenstorfer Horn in einer halben Stunde. Von dort aus kann man die Aussicht auf das Wasserschloss geniessen, wo Aare, Reuss und Limmat ineinanderfliessen.

Gebenstorfer Horn

Gebenstorfer Horn

Alessandro Crippa

In weiteren, etwa eineinhalb Stunden erreicht man die Ruine Stein in Baden, von wo aus eine wunderbare Aussicht über die Stadt bewundert werden kann. Abgerundet werden kann die Tour auf Wunsch im Biergarten Baden oder in der Freiluftbar Triebguet an der Limmat.

Eddy Schambron
Blick von der Ruine Stein in Richtung Limmattal. Vorne die Badener Altstadt, dahinter die Hochbrücke.

Blick von der Ruine Stein in Richtung Limmattal. Vorne die Badener Altstadt, dahinter die Hochbrücke.

Philipp Zimmermann

Wildtierpark Roggenhausen

Zeit für einen Familienausflug in der Nähe Aaraus. Rund 20 Tierarten können die Besucher im 15 Hektaren grossen Wildtierpark Roggenhausen bestaunen. Immer wieder sind Jungtiere eine besondere Attraktion. Wer ganz viel Glück hat, sieht sogar die Murmeli. Ebenfalls nicht ausser Acht zu lassen sind die Cordon Bleus im Restaurant des Wildtierparks.

Nadja Rohner
undefined Der Besuch im Wildpark Roggenhausen ist einfach immer wieder ein unvergessliches Erlebnis!

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Biobadi Biberstein

Noch einmal eine Abkühlung gefällig und das in einer Badi ganz ohne Chlor? Gibt es! In Biberstein befindet sich die einzige Biobadi im Kanton. Gefiltert wird mit Kies, ökologisch gereinigt mit Pflanzenwurzeln und Mikroorganismen. In diesem Jahr feiert die erste Bio-Badi der Schweiz ihren 20. Geburtstag.

Biobadi Biberstein
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Biobadi Biberstein

zvg

Alle weiteren Badis im Aargau finden Sie auf unserer interaktiven Karte.

Schloss Wildegg

Wollen Sie sich in die Zeit des Barocks zurückversetzen lassen? Dann sind Sie im Schloss Wildegg genau richtig. Im barocken Nutz- und Lustgarten werden fast vergessene Pflanzen und rare Gemüsesorten gepflegt. Schloss, Gärten und Bistro sind – ausser montags – von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Zur Verfügung gestellt

Cheisacherturm

Auf dem höchsten Punkt des Cheisachers hat ein Trägerverein 2010 einen 25 Meter hohen Holzturm errichtet. Bald feiert der Turm sein 10-jähriges Bestehen. Von hier sieht man die Alpen, den Schwarzwald und die Vogesen. Die Anreise ist zu Fuss möglich.

Der 2010 eröffnete Cheisacherturm
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Der Cheisacherturm, bald 10-jährig.
Blick ins «Treppenauge» des Cheisacherturms
Vom Cheisacherturm aus wird der Blick auch auf die schöne Jurapark-Landschaft (auf dem Foto: Gansingen) freigegeben.
Sonnenuntergang vom Cheisacherturm, Fricktal
Vom Cheisacherturm mit Blick auf Kaisten
Aber nicht nur der Ausblick ist fantastisch – auch Sonnenaufgang...
... und Sonnenuntergang können auf dem Cheisacherturm bestaunt werden.

Der 2010 eröffnete Cheisacherturm

AZ

Strohmuseum Wohlen

Das «Strohmuseum im Park» widmet sich der Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie. In keiner anderen Region der Welt sind im 19. Jahrhundert solch feine Hutgarnituren hergestellt worden wie im Freiamt. Vom bäuerlichen Kunsthandwerk im 18. und 19. Jahrhundert über die industrielle Massenproduktion für den launenhaften internationalen Modemarkt, bis zum Niedergang der Industrie im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts ist alles dabei.

zvg

Bergwerk Herznach

Selten geöffnet, aber immer eine Reise wert. Jeweils am ersten Sonntag im Monat hat das Bergwerk Herznach seine Pforten geöffnet. Gruppenführungen sind jederzeit auf Anfrage möglich. Der 2004 gegründete Verein Eisen und Bergwerke (VEB) hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte des Eisenerzabbaus im oberen Fricktal im Zusammenhang mit der Geologie und der Landschaft bewusster zu machen. In einer ersten Etappe sind rund 170 Meter des Stollensystems gesichert und für die Öffentlichkeit freigegeben worden.

Legionärspfad Vindonissa

2009 ist er eröffnet worden, mit Pauken und Trompeten. Der Legionärspfad in Windisch – oder römisch: Vindonissa – bietet Spiel und Spass für die ganze Familie. Den Besuchern wird ein einmaliger Einblick in die Welt der Legionäre geboten und es kann sogar vor Ort übernachtet werden. Die besten Bilder vom Eröffnungsfest 2009 finden Sie hier:

Eröffnung des Legionärspfades Vindonisse
18 Bilder
Spannend sind die Ausführungen zur Ausrüstung
Viele wollen Legionär werden
Mit einem kräftigen Hammerschlag wird die Münze geprägt
Im Gleichschritt bei der Legionärsausbildung
Mehl mahlen braucht Kraft
Jedermann kann eine Kräutermischung herstellen
Ein Kettenhemd herzustellen ist aufwändig
Fragen zu den Bauwerken werden beantwortet
Eifrig werden Kartonschwerter gebastelt
Brot backen wie die Römer
Die Legionärsausbildung beginnt
Die Münzen werden erklärt
Die Gladiatoren schenken sich nichts
Der Sieger steht fest
Auge in Auge beim Gladiatorenkampf
Blumenkränze können geflechtet werden
Beim Gladiatorenkampf ist immer ein Schiedsrichter dabei

Eröffnung des Legionärspfades Vindonisse

Michael Hunziker

Skaten in Baden-Dättwil

Junge Sportsfreunde, aufgepasst! In Baden-Dättwil in der Rollsportanlage unter der Autobahnbrücke kommen die «Skater» voll auf ihre Kosten. Egal ob mit Skateboards, Kickboards, Velos oder ferngesteuerten Autos über die Rampen, Kanten, Rails und Treppen springen oder fahren – hier ist für alle etwas dabei.

Die Rollsportanlage in Dättwil lockt nicht nur Skater an.
12 Bilder
Die Hindernisse sind heute fast alle aus Beton.
Dieser Skater übt auf der neuen Rampe.
Auch Scooter-Fahrer haben ihren Spass auf der Anlage.
Rollsportanlage in Dättwil
Rollsportanlage in Dättwil
Skateboardpark Baden-Dättwil 2017
Rollsportanlage in Dättwil
Rollsportanlage in Dättwilil
Rollsportanlage in Dättwil
Rollsportanlage in Dättwil
Rollsportanlage in Dättwil

Die Rollsportanlage in Dättwil lockt nicht nur Skater an.

Alex Spichale