GE-Kahlschlag

Gewerkschafts-Dachverband kritisiert Stellenabbau bei GE als unverantwortlich und respektlos

Gewerkschafter wie Kurt Emmenegger und Arbeit-Aargau-Präsidentin Irène Kälin sehen wenig Grund für Optimismus in der Aargauer Industrie.

Gewerkschafter wie Kurt Emmenegger und Arbeit-Aargau-Präsidentin Irène Kälin sehen wenig Grund für Optimismus in der Aargauer Industrie.

Arbeit Aargau, der Dachverband der Gewerkschaften im Kanton, ist empört über den Abbau von rund 500 Stellen bei General Electric (GE) in Oberentfelden. Offenbar sei das Unternehmen nicht in der Lage, verantwortungsbewusst zu wirtschaften, kritisiert der Verband.

"Unfassbar: GE bricht ihr Versprechen – schon wieder!" - mit einer Mitteilung unter diesem Titel reagiert Arbeit Aargau, der Dachverband der Gewerkschaften im Kanton, auf den angekündigten Stellenabbau bei General Electric (GE) in Oberentfelden. Arbeit Aargau ist entsetzt über den drohenden Verlust von rund 500 Jobs und kritisiert das GE-Management scharf: "Das ewige Hin und Her bei GE lässt das Unternehmen unglaubwürdig und verantwortungslos dastehen." Der Gewerkschaftsverband fordert: "Der respektlose Umgang mit den Mitarbeitenden muss endlich ein Ende nehmen."

"Massenentlassungen werden als selbstverständlich betrachtet"

Arbeit Aargau und ihre Präsidentin, die Grünen-Nationalrätin Irène Kälin, kann die "kopf- und respektlose Personalpolitik von GE kaum fassen". Es sei entsetzlich, dass ein Konzern wie GE keine Verantwortung übernehme und ständig Schnellschussentscheidungen treffe, "welche im Ergebnis immer wieder in einem massiven Stellenabbau enden". Offensichtlich sei das Unternehmen nicht in der Lage, verantwortungsbewusst zu wirtschaften und scheinbar würden "die jährlichen Massenentlassungen inzwischen als Mittel zum Zweck und völlig selbstverständlich betrachtet".

Arbei tAargau fordert GE auf, "endlich die Karten offen auf den Tisch zu legen, keine fadenscheinige Erklärung für die aktuelle Situation zu liefern, sondern ehrlich und transparent zu kommunizieren". Das sei das Unternehmen seinen Mitarbeitenden schuldig. Gleichzeitig zeigt sich der Gewerkschafts-Dachverband solidarisch mit den betroffenen Arbeitnehmenden.

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