Gestern Mittwoch wurde bekannt, dass ein Polizist aus dem Kanton Zürich im Aargau widerrechtliche Verkehrskontrollen durchgeführt hat. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren. Die Kantonspolizei Aargau verzeichnet derzeit aber auch andere widerrechtliche Aktivitäten – von Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben.

«Aktuell vergeht kein Tag, an dem bei der kantonalen Notrufzentrale nicht Meldungen von Betroffenen eingehen», teilt die Kapo am Donnerstag mit.

Während die Mehrheit der Angerufenen den dreisten Schwindel durchschaut, gibt es immer wieder Betroffene, welche sämtliche Warnsignale ignorieren. So konnte die Polizei am Mittwoch zwei Seniorinnen gerade noch rechtzeitig davor bewahren, auf der Bank zehntausende von Franken abzuheben.

20 Personen kontaktiert

Am Mittwoch war die Anzahl der Meldungen besonders hoch: Knapp 20 Personen im Kanton waren von Telefonbetrügern angerufen worden. Und das sind nur die gemeldeten Fälle – laut der Kapo dürfte die Dunkelziffer weit grösser sein.

Die unbekannten Anrufer gaben sich während der Telefonate typischerweise als Polizisten aus und sprachen Hochdeutsch. Dabei sprachen sie von Kriminellen, die es auf das Vermögen der Betroffenen abgesehen hätten und drängten so darauf, das Geld der vermeintlichen Polizei in sichere Verwahrung zu geben. (cki)

So können Sie sich und andere gegen Telefonbetrüger schützen

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