Avenir Suisse

Denkwerkstatt Avenir Suisse: Aargau ist der freiheitlichste Kanton der Schweiz

Die Denkfabrik Avenir Suisse kürt den Aargau zum freiheitlichsten Kanton der Schweiz

Die Denkfabrik Avenir Suisse kürt den Aargau zum freiheitlichsten Kanton der Schweiz

Die Denkwerkstatt Avenir Suisse hat den Aargau als freiheitlichsten Kanton der Schweiz ermittelt. Positiv erwähnt sie, dass sich die Kantonsfinanzen weiter verbessert haben und die Steuerbelastung für eine Durchschnittsfamilie gesunken sind.

Der Aargau ist der freiheitlichste Kanton der Schweiz: Zu diesem Ergebnis kommt die Denkwerkstatt «Avenir-Suisse». Der Freiheitsindex soll Kantons-Vergleiche in Bezug auf die Akzeptanz und Ausprägung freiheitlicher Prinzipien erlauben.

Bereits in den Vorjahren hatte der Aargau den ersten Platz belegt. «Die Gesundheit der Kantonsfinanzen und die Staatsquote haben sich im Aargau verbessert. Auch die Steuerbelastung einer Durchschnittsfamilie ist merklich gesunken», schreibt Avenir Suisse. Potenzial für freiheitliche Verbesserungen würden im Kanton Aargau vor allem im Bereich der Schuldenbremse und des restriktiven Vermummungsverbots bestehen.

Solothurn gilt als Durchschnittskanton par excellence

Auf Platz zwei und drei liegen die Kantone Schwyz und Glarus. Als schweizerischer Durchschnittskanton par excellence gelte der Kanton Solothurn (Platz 13). Positive Entwicklungen wie etwa die verbesserte Bonität des Kantons und negative Entwicklungen wie die längere Dauer von Baubewilliungen hielten sich die Waage. Durch freiheitliche Reformen in den Bereichen Ladenöffnungszeiten und Gastgewerbegebühren könnte Solothurn im Ranking künftig aufsteigen.

Viele Radarfallen in Genf

Den letzten Ranglistenplatz belegt der Kanton Genf. Er müsse mit dem unrühmlichen Prädikat «unfreiheitlichster Schweizer Kanton» belegt werden, schreibt Avenir Suisse. Bei fast allen ökonomischen Indikatoren schneide Genf klar unterdurchschnittlich ab. Zum schlechten Ergebnis beigetragen habe auch die Situation im zivilen Bereich, wo Genf vor allem mit der langen Dauer von Baubewilligungen und einer «unglaublich hohen Dichte» von fixen Radaranlagen auffalle.

Der Avenir-Suisse-Freiheitsindex erfasst insgesamt 21 Aspekte der ökonomischen und zivilen Freiheit auf kantonaler Ebene. Freiheit sei und bleibe jedoch letztlich ein subjektives Konzept, denn frei zu sein bedeute, dass das eigene Handeln nicht unnötig durch äussere Schranken eingeengt werde, erklärt Avenir Suisse. Ob etwa ein Gesetz als eine die persönlichen Handlungsoptionen beschneidende, unnötige Schranke empfunden wird oder nicht, möge jedes Individuum anders beurteilen.

Mehr zum Ergebnis von Avenir Suisse finden Sie hier.

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