Kunsthaus Aargau
«Blumen für die Kunst» dürfen dieses Jahr nur wenige sehen – wir zeigen alle 14 Werke in der Bildergalerie

Seit Dienstag blüht die Kunst im Aargauer Kunsthaus. Wunderschön und aufregend wie immer, wegen des Corona-Virus aber einem relativ exklusiven Publikum vorbehalten. Wer ein normales Ticket gekauft hat, kann «Blumen für die Kunst» nicht besuchen. Einlass bekommt nur, wer eine Führung, einen Workshop, eine Live-Begegnung oder für eine Special-Hour gebucht hat.

Katja Schlegel
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Florale Interpretation: Regula Guhl, Zürich Werk: Meret Oppenheim, Dunkle Berge, rechts gelb-rote Wolken, 1977–1979
14 Bilder
Blumen für die Kunst 2020
Florale Interpretation: Yoann Grezet, Genf Werk: Ingeborg Lüscher, Ohne Titel. I F – XIII – XVII, 1995 (Serie)
Florale Interpretation: Claudia Lischer und Annina Ruch, St. Moritz Werk: Giovanni Segantini, Paesaggio alpino / Berglandschaft, 1898–1899
Florale Interpretation: Marco Weisskopf, Zürich Werk: Hermann Scherer, Im Baumgarten, 1925–1926
Florale Interpretation: Silvana Hassler, Koppigen Werk: Édouard Vallet, Le matin à la montagne (Savièse au Valais), 1912
Florale Interpretation: Severin Stadler, Basel Werk: Alexandre Calame, Staubbach, 1837
Florale Interpretation: Katja Schläfli, Budapest Werk: Oscar Lüthy, Die Musizierenden, o. J.
Florale Interpretation: Milena Seeberger, Knonau Werk: René Auberjonois, Tänzerin mit entblössten Schenkeln (Danseuse aux cuisses nues), 1950
Florale Interpretation: Annika Junghans, Amriswil Werk: Cuno Amiet, Mondnacht auf dem Meer, 1892
Florale Interpretation: Marcel Gabriel, Sempach Werk: Rosina Kuhn, Esalen, 2016
Florale Interpretation: Verena Laufer, Engen Werk: Verena Loewensberg, Ohne Titel, 1957
Florale Interpretation: Elsbeth Leuenberger und Anita Schibli, Hausen Werk: Ernst Ludwig Kirchner, Erna mit Japanschirm (Japanerin), 1913
Florale Interpretation: Isabelle Becker, Zug Werk: Heiny Widmer, Vierbild über den tieferen Grund der Dinge, o. J.

Florale Interpretation: Regula Guhl, Zürich Werk: Meret Oppenheim, Dunkle Berge, rechts gelb-rote Wolken, 1977–1979

Aargauer Kunsthaus

Bei aller Wehmut; die deutlich reduzierten Besucherströme haben auch etwas Positives: «Die Leute geniessen die ruhige Stimmung sehr, bleiben länger in der Ausstellung und lassen die Werke auf sich wirken», sagt Christina Omlin, Kommunikationsverantwortliche des Aargauer Kunsthauses. Pro Tag werden gemäss Auflage maximal 1000 Personen ins Kunsthaus gelassen. Im Vorjahr waren es im Schnitt 3000.

Obwohl das Kunsthaus auf allen möglichen Kanälen über die rigorosen Eintrittsbestimmungen orientiert hat, reisen einige Besucher trotzdem an und müssen abgewiesen werden. «Die meisten zeigen Verständnis», sagt Omlin. Doch je länger die Anreise, desto gefrusteter seien die Besucher. Darauf hat das Tourismusbüro aarau info reagiert: Das Team bietet vor dem Kunsthaus denen, die umsonst angereist sind, ein Alternativprogramm an. Ausserdem hat das Kunsthaus auf seiner Website einen Video-Rundgang online gestellt; als kleines Trostpflaster.

Wer ein ungültiges Ticket hat, bekommt das Geld zurück. Die Rückerstattung muss per Mail angefordert werden.

«Weil schweizweit so viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, wird die Abwicklung der Rückerstattungen mindestens zwei Wochen in Anspruch nehmen», sagt Omlin. Eine Rückerstattung mit Bargeld an der Kasse des Kunsthauses ist nicht möglich.

Pech hat, wer zwar ein gültiges Ticket hat, sich aber krank fühlt oder die Ausstellung nicht besuchen möchte: Stornierungen sind nicht möglich, selbst wenn beim Kauf eine Annullierungsversicherung abgeschlossen wurde. Versicherungsleistungen in Zusammenhang mit Pandemien oder Epidemien sind – gemäss den Geschäftsbedingungen von Ticketino – ausgeschlossen.

Rückerstattung Mail mit Vorname, Name und Nummer des/der Tagestickets an kunsthaus.news@ag.ch

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