Kriminalität im Aargau

Betrüger halten auf Aargauer Strassen Autos an und betteln um Geld

(Symbolbild)

Ausländische Betrüger halten Autos an und betteln nach Geld. Die Polizei mahnt zur Wachsamkeit.

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Ausländische Personen haben im Aargau Autofahrer angehalten, und auf betrügerische Weise um Geld gebettelt. Fälle aus Hendschiken, Densbüren und dem Bezirk Zofingen werden bekannt. Die Polizei mahnt zu erhöhter Wachsamkeit.

Am Mittwochmorgen um 9.30 Uhr fiel Passanten in Hendschiken ein dunkler Audi mit französischen Schildern auf. Einer der Insassen versuchte dabei, andere Fahrzeuge anzuhalten.

Als die Polizei wenig später im Gebiet eintraf, war der Audi bereits weg.

Wie sich erst nachträglich zeigen sollte, war es der gleiche Audi, der eine Stunde später in Densbüren unterwegs war. Dessen Insassen hielten nun an der Staffelegg eine Autofahrerin an und bettelten um Geld.

Die hilfsbereite Frau gab ihnen 50 Euro und fotografierte den Ausweis von einem der Unbekannten. Da ihr die Sache danach doch merkwürdig erschien, meldete sie den Vorfall der Kantonspolizei.

Am frühen Nachmittag fiel der Audi dann zwischen Zofingen und Wikon auf, als dessen Insassen wiederum andere Autos aufhalten wollten.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung sichtete die Regionalpolizei Zofingen den Audi kurz danach in der Zofinger Innenstadt und stoppte ihn.

Im Auto sassen zwei Rumänen im Alter von 38 und 48 Jahren, beide ohne Wohnsitz in der Schweiz. Auf dem Polizeiposten wurden beide eingehend überprüft.

Da ihnen keine Straftaten nachgewiesen werden konnten, musste sie die Kantonspolizei wieder laufen lassen.

Gestern Mittwoch gingen bei der Kantonspolizei auch mehrere Meldungen über einen elegant gekleideten Südländer ein, der mit einem schwarzen Mercedes im Bezirk Zofingen unterwegs war.

Bei Autobahnanschlüssen hielt dieser ebenfalls andere Autos an und gab an, in Geldnot zu sein. Im Gegenzug bat er vermeintlichen Goldschmuck an.

Mindestens ein gutgläubiger Automobilist ging dem Schwindler auf den Leim und «borgte» ihm über 1'000 Franken. Zurück blieb eine Visitenkarte und Billigschmuck.

Diese verschiedenen Meldungen zeigen, wie aktiv und mobil solche Bettler sind. Diese Goldschmuck-Masche ist bei der Polizei seit längerer Zeit bekannt.

Die Kantonspolizei warnt vor solchen Betrügern und bittet um erhöhte Wachsamkeit. Verdächtige Personen und Fahrzeuge sollten sofort der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden. (pd/az)

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