Zofingen

Angebliche Syrerin erbettelt von Seniorin mehrere Tausend Franken – doch dann wird diese misstrauisch

(Archiv)

Die Seniorin übergab der Betrügerin mehrere Tausend Franken.

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Eine 33-jährige Österreicherin behauptete, sie sei aus Syrien geflüchtet. So erbettelte sie sich mehrere Tausend Franken bei einer Seniorin. Bei einem zweiten Bettelversuch schaltete die 72-Jährige die Polizei ein.

Eine 72-jährige Frau meldete am Mittwoch bei der Polizei, dass sie betrogen worden sei: Am Montag habe eine Unbekannte die Seniorin bei der Kirche in Zofingen angesprochen. Die Betrügerin behauptete, dass sie aus Syrien geflüchtet sei und sich nun illegal in der Schweiz aufhalte. Die Seniorin nahm sich Zeit und hörte sich ihre Geschichte an, teilt die Kantonspolizei mit. Die Bettlerin behauptete, sie habe Mietschulden. Aus Mitleid übergab ihr die Seniorin einige Tausend Franken, um die Schulden zu bezahlen. Daraufhin wollte die Betrügerin noch mehr Geld, um angeblich ihrer schwer kranken Schwester eine Operation zu ermöglichen. Die Seniorin meinte, sie müsse sich das überlegen. 

Am Donnerstag meldete sich die unbekannte Frau erneut bei der Seniorin und bat um mehrere Zehntausend Franken für die Operation. Sie vereinbarte ein Treffen in einem Zofinger Café und informierte die Polizei über den Anruf. Noch am gleichen Tag, kurz vor Mittag, konnte die Polizei die mutmassliche Betrügerin im vereinbarten Café anhalten. Dabei handelt es sich um eine 33-jährige Österreicherin ohne Wohnsitz in der Schweiz. Die Polizei nahm sie für weitere Abklärungen vorläufig fest.  

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