Coronakrise
Aargauer Starkoch verwandelt New Yorker Luxusrestaurant in Suppenküche

Das New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» des Schweizer Starkochs Daniel Humm wird in der Corona-Krise zur Suppenküche.

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Das Luxusrestaurant von Daniel Humm in Manhattan zählt zu den Besten der Welt.

Das Luxusrestaurant von Daniel Humm in Manhattan zählt zu den Besten der Welt.

Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation sollen bis zu 3000 Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige gegeben werden, teilte Humm per Instagram mit.

«Diese Stadt hat mir alles gegeben, also wollte ich eine Art und Weise finden, mit der ich zurückgeben kann», sagte der in Schinznach aufgewachsene Koch zur «New York Times».

Sein Luxusrestaurant mitten in Manhattan, das bereits zahlreiche kulinarische Auszeichnungen gewonnen hat und zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen. 2017 stand es auf Platz 1 der Rangliste von The World’s 50 Best Restaurants.

Daniel Humm erzielte seinen Durchbruch in New York im Dreisterne-Restaurant «Eleven Madison Park». 2017 stand es auf Platz 1 der Rangliste von The World’s 50 Best Restaurants.

Daniel Humm wurde 1976 in Strengelbach geboren und wuchs in Schinznach auf. Seine Kochlehre absolvierte er im «Kurhotel im Park» in Schinznach-Bad. Nach Stationen in Top-Restaurants in Montreux (VD) und Rehetobel (AR) ging Humm 2003 nach San Francisco und wurde Küchenchef im Campton Place. 2006 wechselte er an die Ostküste und wurde Chef im «Eleven Madison Park». Seit ein paar Monaten ist Humm alleiniger Inhaber der Restaurantgruppe «Make It Nice» mit Gastrobetrieben in New York, Los Angeles, Las Vegas und in London.