Alterspolitik

Aargauer Regierung will verhindern, dass Rentner an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden

2035 werden 196'000 Personen im Aargau über 65 Jahre alt sein.

2035 werden 196'000 Personen im Aargau über 65 Jahre alt sein.

Die Bevölkerung wird nicht nur immer älter, die Zahl der Rentner steigt auch ständig an. Jetzt reagiert der Kanton Aargau darauf. Sein Hauptziel: Älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erhalten.

Wie das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Montag mitteilt, erarbeitete die Kommission "Forum für Altersfragen" vier Schwerpunkte für die Alterspolitik 2017-2021.

Darunter sind die Themen Partizipation, Zugang zu Angeboten, altersfreundliche Lebensräume und generationenverbindende Projekte vertreten. "Diese Prioritäten wird das DGS aufnehmen und Dienstleistungen für die Gemeinden erarbeiten", schreibt das Departement.

Das Forum für Altersfragen berät den Regierungsrat bei der Umsetzung der kantonalen Alterspolitik.

"Vorrangig sollen bis 2021 Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben geschaffen und erhalten werden. Weiter werden Hilfestellungen zu den Themen Wohnen im Alter und altersfreundliche Lebensräume für die Gemeinden entwickelt." Zusammenhalt zwischen und innerhalb der Generationen werde in den Fokus der kantonalen Alterspolitik gerückt.  So soll verhindert werden, dass ältere Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Mehr Senioren im Aargau

Auch macht das DGS auf die demographische Alterung im Kanton Aargau aufmerksam. "Von den 662'224 Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Aargau sind 17 Prozent über 65 Jahre alt." 2010 waren es noch 18'000 Personen weniger. Bis ins Jahr 2035 soll diese Zahl auf 196'000 steigen.  

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