Corona-Wochenendbilanz

Aargauer Polizei löst auf der Raststätte Würenlos eine Gruppe von 300 Personen auf

Die Autobahn-Raststätte in Würenlos. (Archiv)

Die Autobahn-Raststätte in Würenlos. (Archiv)

Am Wochenende verstärkte die Polizei im Aargau ihre Präsenz und Kontrollmassnahmen. Dabei leisteten Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizeien viele Einsätze mit mehreren hundert Personenkontakten wegen der «Corona-Vorschriften».

Seit Freitagmittag verstärkte die Polizei ihre Kontrolltätigkeit bei öffentlichen Plätzen, um Personen
Verhaltensanweisungen zu erteilen und die geltenden Vorschriften der «Covid-19-Verordnung» konsequent umzusetzen. Bei mehreren hundert Personenkontakten im öffentlichen Raum wurden sehr viele Verwarnungen und einige Wegweisungen ausgesprochen.

Zudem mussten bei klaren Verstössen auch mehrere Dutzend Ordnungsbussen ausgestellt werden. Wie die Polizei mitteilt, wurden über das Wochenende die mehrheitlich jungen Personen auf die Vorschriften aufmerksam gemacht. Es mussten auch mehrere Wegweisungen und Bussen ausgesprochen werden.

Bei den polizeilichen Kontrollen bei Gewerbebetrieben und Verkaufsgeschäften mussten mehrere Verwarnungen und einzelne Verzeigungen vorgenommen werden.

In der Nacht aus Sonntag musste die Kantonspolizei nach Würenlos, zur Autobahnraststätte A1 ausrücken. Dort hielt sich kurz nach Mitternacht eine grosse Anzahl Personen auf. Nach Angaben der Polizei sollen sich dort rund 300 Personen aufgehalten haben. Der Rastplatz musste für über 45 Minuten geschlossen werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kontrollen gegen Schnellfahrer

Neben den Kontrollen an auf den öffentlichen Plätzen, führte die Polizei auch Kontrollen im Strassenverkehr durch.

Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, setzte sie gezielt einen Schwerpunkt gegen Schnellfahrer sowie
die Tuner-/Poserszene. Die mehrheitlich wenig befahrenen Strassenabschnitte luden zahlreiche Verkehrsteilnehmer, Autos aber auch Motorräder, ein, dies für ihre Fahrten zu nutzen.

Am Samstagnachmittag führte die Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle mit ihrem Lasermessgerät
im Ausserortsbereich in Hunzenschwil und Hendschiken durch. Es konnten sieben Schnellfahrer gestoppt werden.

Die schnellste Fahrerin, eine 39-jährige Kosovarin, wurde auf der Bünztalstrasse mit 128 km/h (anstelle der erlaubten 80 km/h) erfasst. Die Kantonspolizei nahm der Lamborghini-Lenkerin den Führerausweis auf der Stelle ab.

Bilder von der Neueröffnung im November 2019:

Am Samstagabend erfasste die Kantonspolizei bei einer Innerortskontrolle in Oftringen insgesamt zehn
Schnellfahrer. Der Schnellste wurde durch das Lasermessgerät mit 98 km/h (anstelle der erlaubten 50
km/h) gemessen. Die Kantonspolizei nahm dem 44-jährigen Italiener den Führerausweis ab.

Am Sonntag, 05. April 2020 mass die Kantonspolizei zwei Schnellfahrer bei weiteren Kontrollen auf
Ausserortsstrecken im Bezirk Kulm. Zwei Motorradfahrer mit 116 km/h und 133 km/h wurden angehalten und verzeigt. Letzterem wurde der Führerausweis abgenommen. Es handelt sich um einen 45-jährigen Deutschen.

Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsüberschreitungen nahm die Kantonspolizei 10 Verzeigungen wegen Widerhandlungen vor, etwa wegen des Verursachen von Lärms oder unnötiges Umherfahren). Zwei Autos wurden daher polizeilich sichergestellt. (az)

Die Polizeibilder vom April:

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