Rheinfelden

Zwei Städte vereinen sich online über die Landesgrenze hinweg auf dem digitalen Dorfplatz

Kommunikation über die Grenzen hinweg: die beiden Rheinfelder ­Stadtoberhäupter Franco Mazzi (l.) und Klaus Eberhard.

Kommunikation über die Grenzen hinweg: die beiden Rheinfelder ­Stadtoberhäupter Franco Mazzi (l.) und Klaus Eberhard.

Beide Rheinfelden lancieren gemeinsam die digitale Plattform von «Crossiety» – damit sollen Dialog und Engagement gestärkt werden.

Die beiden Rheinfelden haben sich entschieden, ihren Einwohnerinnen und Einwohnern grenzüberschreitend den digitalen Dorfplatz von «Crossiety» zur Verfügung zu stellen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Städte heisst. «Crossiety» sei eine lokale und vertrauenswürdige App. Sie eröffne der Bevölkerung einen neuen digitalen Kanal, um sich über Veranstaltungen und Neuigkeiten in den Städten zu informieren, effizienter miteinander zu kommunizieren und sich einfacher zu engagieren.

Der digitale Dorfplatz des Schweizer Start-ups ist eine lokale Kommunikationslösung für Gemeinden, Städte und Regionen, die bereits von zahlreichen Kommunen in der Schweiz und in Deutschland genutzt wird. Gerade in Zeiten von Corona haben der «direkte Draht» zur Bevölkerung sowie die Vernetzung von Hilfsangeboten an Bedeutung gewonnen, schreiben die Städte.

Eine lokale und geschützte Plattform

Im Unterschied zu herkömmlichen sozialen Medien sei der ­digitale Dorfplatz von «Crossiety» eine lokale, werbefreie und sichere Kommunikationsplattform. «Crossiety» setzt dabei auf einen hohen Datenschutz. Mit Hilfe der interaktiven App können die Städte ihre Bevölkerung schnell und zielgerichtet erreichen und bieten zugleich ihren Einwohnerinnen und Einwohnern einen Ort des Austausches und der Vernetzung.

«Wir sind davon überzeugt, dass es gelingen wird, über dieses digitale Angebot auch Menschen im echten Leben zu vernetzen», sind sich die beiden Stadtoberhäupter, Stadtammann Franco Mazzi und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, sicher. Egal, ob als Verein, Institution, Gewerbe oder Interessengemeinschaft: Mit einer kostenlosen Gruppe auf dem digitalen Dorfplatz können alle Interessierten ihre Angebote in den Städten sichtbar machen.

Alle Organisationen haben ausserdem die Möglichkeit, sich im Gruppenforum intern mit den Mitgliedern oder Gleichgesinnten auszutauschen und zu organisieren. «Crossiety ist deshalb auch eine Unterstützung für das Vereinsleben und das bürgerliche Engagement», heisst es in der Mitteilung.

Auftakt mit digitalen ­Workshops

Um Institutionen und Vereinen die Möglichkeiten von «Crossiety» aufzuzeigen, haben die Städte zu Workshops eingeladen. Im schweizerischen Rheinfelden finden diese aufgrund der Pandemie im eingeschränkten Teilnehmerrahmen im Bahnhofsaal und als digitale Workshops im virtuellen Raum statt. «Wir haben rund 120 Vereine, Gruppen und Engagierte angeschrieben und hoffen auf eine rege Beteiligung», sagt Stadtschreiber Roger Erdin. (az)

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