Frick

Vielfältiges Angebot in historischen Mauern: Im alten Waschhaus gibt es jetzt Physiotherapien

Mirjam Bölsterli, Carmen Brugger und Kathrin Bürgi-Schmid (v.l.) haben ihre Passion zum Beruf gemacht.

Mirjam Bölsterli, Carmen Brugger und Kathrin Bürgi-Schmid (v.l.) haben ihre Passion zum Beruf gemacht.

Am Widenplatz in Frick haben drei Physiotherapeutinnen das Threapiehaus eröffnet.

Viel Sonnenlicht, ein paar Trennwände weniger, kein überflüssiges Mobiliar und für jede der drei Physiotherapeutinnen einen eigenen individuell gestalteten Raum im Obergeschoss: Das Therapiehaus am Widenplatz in Frick kann sich sehen lassen. Während das geschichtsträchtige Haus bis vor kurzem als Hundesalon diente, werden neu verschiedene Physiotherapien angeboten.

«Unsere Patienten schätzen die warme Atmosphäre und den Charme des 200-jährigen Hauses», sagt die 27-jährige Kathrin Bürgi-Schmid. Zusammen mit Arbeitskollegin Mirjam Bölsterli ist sie in Frick aufgewachsen und zu Hause. Mit Carmen Brugger, der Dritten im Bunde, teilte sich Mirjam Bölsterli schon zuvor Räumlichkeiten in einer Praxis.

«Auch wir sind gut gestartet»

Das Angebot im Therapiehaus reicht von der klassischen Physiotherapie über die Craniosacral- und Klangschalentherapie bis zur Massage. «Man kennt das kleine geschichtsträchtige Haus am Widenplatz. Ab und zu gucken Passanten durch die Fenster», erklärt die 43-jährige Physiotherapeutin Mirjam Bölsterli.

Mit einem Tag der offenen Tür am 18. Januar wolle man den Menschen die Therapieangebote, die Räumlichkeiten sowie sich selber persönlich vorstellen. Von einem Überangebot an Physiotherapiezentren in Frick könne man in Anbetracht der vielen Wartelisten nicht sprechen. «Auch wir sind gut gestartet», erklärt Mirjam Bölsterli.

Wie das Haus, das 1820 ursprünglich als Waschhaus gebaut wurde, verfügen auch die drei Frauen über eine persönliche Geschichte. Die 39-jährige Carmen Brugger wählte aufgrund einer Therapie bei Mirjam Bölsterli ebenfalls den Beruf der Physiotherapeutin. Auch Kathrin Bürgi-Schmid konnte Bölsterli für den Beruf begeistern.

«Für uns zählt der ganzheitliche Ansatz»

In der Physiotherapie habe man nie ausgelernt, sind alle drei überzeugt. Durch Weiterbildungen, aber vor allem jahrelange Erfahrung bleibe man am Puls der Zeit und lerne Neues dazu. «Der gemeinsame Austausch zählt viel», betont Kathrin Bürgi-Schmid.

Jede der drei Kolleginnen habe eigene Schwerpunkte. Durch gemeinsame Gespräche zwischendurch könnten Therapieformen hinterfragt und erweitert werden. «Für uns zählt der ganzheitliche Ansatz», betont Carmen Brugger. «Ob mit oder ohne ärztliche Verordnung: Bei uns ist jeder willkommen.»

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