«Die Bachelorette»

Rose oder Korb? So kämpft der Fricktaler Davide um Elis Gunst

Davide wirbt um die «Bachelorette»: Bei seinem ersten Auftritt und beim Speeddating.

Davide wirbt um die «Bachelorette»: Bei seinem ersten Auftritt und beim Speeddating.

Am Montagabend startete die Kuppelshow «Die Bachelorette». Mit dabei Mental-Coach und Ex-Callboy Davide aus Rheinfelden. Übersteht er die erste Runde? Chronologie eines Dornen-, pardon: Rosenwegs.

Wir Fricktaler sind zurück! Nach langem Darben stellen wir wieder einmal einen Kandidaten in einer der grossen TV-Kuppelshows. In «Die Bachelorette» kämpft Davide, 40, seit gestern auf 3+ um das Herz von Eli, 28. Die Konkurrenz ist hart – und die meisten der 20 anderen «Ritter der letzten Rose» sind klar jünger.

Das stört Davide nicht. Die jüngeren Kontrahenten seien kein Problem, sagt er, denn er sehe jünger – «wie 34» – aus und habe die Erfahrung eines 40-Jährigen. Der Mental- und Lifecoach, der früher als Callboy gearbeitet hat, was Eli nicht wusste und ihr in den letzten Tagen ein mediales «ich bin schockiert» entlockte, sprüht in der ersten Folge nur so vor Selbstvertrauen. Zu dumm nur: Das tun 18 seiner 20 Mitkämpfer ebenfalls.

Die Konkurrenz. Sie ist beinhart, wobei das durchaus wörtlich zu nehmen ist: Die Körper der meisten Kandidaten sind so was von gestählt. Die Bizepse, die von den TV-Machern gerne in ihrer ganzen Pracht ins Bild gerückt werden, lassen wohl manch einen der männlichen Zuschauer vor Neid erblassen. Davide kann mithalten. Eli muss zudem Tattoos lieben, denn so viele Tattoos aufs Mal bekommt man selten zu Gesicht. Ein zweiter Pluspunkt für Davide: Auch er ist tätowiert.

«Ich weiss, was Frauen wollen»: Coach Davide aus Rheinfelden im Porträt.

«Ich weiss, was Frauen wollen»: Coach Davide aus Rheinfelden im Porträt.

Gut, der grosse Altersunterschied von zwölf Jahren hebt einen der beiden eben verteilten Punkte, eine der zwei Rosen, wenn man so will, wieder auf. Dafür hat Davide, der sich selber als Alphamännchen sieht und sich auch so gebärdet, doch einiges auf der Platte, was ihn wohltuend von einigen Eh-Mann-Typen unterscheidet, die alles umnieten wollen – am liebsten natürlich Eli.

Wobei: Auch Davide kann deftig. «Ich werde ihn vernichten», sagt er in Vorwegnahme einer späteren Szene und auch sonst ist er ein Mann der direkten Ansage. Etwa: «Ich gönne Tobias keine Rose. Seine Art geht mir auf den Geist.» Davides Art quittiert einer der Mit-Eli-aner: «Hunde, die bellen, beissen nicht.»

Wuff! Stürzen wir uns nun hinein in das 90-minütige testosternongetriebene Abenteuer von gestern – selbstredend mit Fricktaler Pro-Davide-Brille.

O ja! Davide erscheint als erster aller 21 Kandidaten im Bild. Ein gutes Omen.

O nein! «Du bist eine riesige Enttäuschung», sagt Eli kurze Zeit später. Hoffentlich meint sie nicht Davide.

O jein! 3+ spielt vorab jene Szene aus Folge 8 ein, in der Eli mit der allerletzten Rose auf den dannzumal noch einzigen Kandidaten wartet. Man sieht nur seinen Anzug. Blau ist er, o weh! Davide trägt weissgrau. Doch kurz vor dem Schnitt ein Schwenk der Kamera – und er ist weissgrau. Uff, wir dürfen hoffen.

O ja! Davide taucht auffällig oft im Bild auf; lästernd, stänkernd, werbend. Das deutet auf einen längeren Verbleib hin, was Davide selbstredend freuen würde, denn Eli «ist genau mein Typ, einfach ein Knaller.» Der Jägerinstinkt in ihm sei geweckt, röhrt er und ruft seinen Kontrahenten entgegen: «Ihr werdet es verdammt schwer haben.»

O ja! Auch Eli sagt über den «reiferen Mann», er habe sie gepackt, was (noch) nicht wörtlich gemeint ist.

O nein! Die erste Chance, mit Eli allein zu sein, packt nicht Davide, sondern Tobias, der Briefmarkenhändler.

Die Bachelorette: Das erwartet Sie in der neuen Staffel

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Der Putzfimmel

O Ja! Davide ist am zweiten Tag der Erste beim Speeddating. Gut, zugegeben, er wurde von den anderen nach vorne geschubst, als Eli einen Freiwilligen suchte. Aber immerhin. Eli sagt, sie habe ihn gestern beobachtet, er sei einer der Lauteren gewesen. Was das nun wohl für die Verbleibquote heisst?

Ähm. Auf die Frage, was ihn ausmache, sagt Davide: Sein Putzfimmel und die haarlosen Arme. Andere schlagen sich beim Speeddating besser.

O weh! Als Eli davon spricht, dass sie sich heute von drei Herren verabschieden müsse, blendet 3+ eine Szene vom Vortag ein, in der Davide ihr zuprostet. Ein schlechtes Omen?!? Davide bleibt optimistisch, dass er eine Rose bekommt.

Ui, ui, ui! Dann der grosse Moment, die Rosen werden vergeben. Eine und die andere steckt nun an einem Jackett, nur nicht an Davides. Noch zwei Rosen sind übrig – und endlich, endlich fällt Davides Namen. Das Fricktal atmet auf. Mit ihm Davide: «Läck du mer», prustet er. «Ich dachte, heute fliege ich heim.»

Und nun? Das «O ja!»-Lager überwiegt doch klar und die az wagt die Prognose: Davide bekommt noch einige Rosen. Auch die Letzte? On verra.

Wer ist noch dabei – und von wem hat sich die Bachelorette bereits verabschiedet?

Die ganze erste Folge schauen auf: www.3plus.tv/bachelorette

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