Richard Weilenmann, Präsident der Baugenossenschaft Rheinfels-Park, begrüsste am Dienstagabend eine stattliche Anzahl Genossenschafter zur fünften Generalversammlung im Steiner Werkhof. Neben den üblichen statutarischen Geschäften interessierte vor allem der Stand des Projektes.

Auf dem brachliegenden Rheinfelsareal sollen neben einer Parkanlage und einem Restaurant mit Hotelzimmern auch 17 von der Genossenschaft betriebene altersgerechte Wohnungen entstehen. Präsident Weilenmann konnte die frohe Botschaft überbringen, dass es nun endlich losgeht.

Grundsteinlegung im Frühjahr

Am 26. März treffen sich die Genossenschafter mit der Baukommission zum Baustart. Die offizielle Grundsteinlegung soll dann im April oder Mai erfolgen, wenn alle Gebäude abgebrochen sind und die Baugrube ausgehoben ist. Der Termin für den Bezug der Wohnungen wird voraussichtlich im Sommer oder Herbst 2015 erfolgen.

Bisher 91 Genossenschafter

Seit der letzten Genossenschaftsversammlung konnte der Baurechtsvertrag mit der Gemeinde unterzeichnet werden. Zudem wurde eine Homepage (www.wgrp.ch) eingerichtet. Neben allem Wissenswerten über das Projekt und die Trägerschaft wird hier laufend über den aktuellen Stand berichtet.

Finanzchef Werner Schneider konnte voller Stolz verkünden, dass die Wohnbaugenossenschaft nunmehr 91 eingetragene Genossenschafter mit einem einbezahlten Kapital von 1,23 Millionen Franken umfasst.

Der Kostenvoranschlag für die 17 altersgerechten Wohnungen beläuft sich auf 5,52 Millionen Franken. Die Zusage der Bank für Hypotheken im Gesamtbetrag von 4,4 Millionen Franken liegt vor. Unter dem Traktandum «Verschiedenes» zeigte Vorstandsmitglied Hugo Sacher auf, wie Heizung und Warmwasseraufbereitung mittels Grundwasserwärmepumpe erfolgen werden.

Das vorgesehene Contracting dieser Anlagen (Erstellung und Betrieb durch Dritte) konnte nicht zu einem vernünftigen Preis realisiert werden, sodass Heizung und Warmwasseraufbereitung nun in Eigenregie erstellt und betrieben werden.

Altersgerechtes Wohnen

Zum Schluss demonstrierte Sabine Gallert, stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins für Altersbetreuung im Oberen Fricktal, den in den Alterswohnungen in Frick eingesetzten Hilferuf und Sicherheits-Check. Ein Thema, das den Genossenschaftern auch beim Apéro Gesprächsstoff lieferte. (AZ)