Rheinfelden
100 Prozent Kuba-Feeling: Heisse Rhythmen und hohe Temperaturen sorgten für einen vollen Erfolg

Das erste «A Lo Cubano Festival» in Rheinfelden war bei bestem Sommerwetter gut besucht und bot mit Tanz, Kulinarik und vielen weiteren Aktionen eine bunte Mischung an kubanischer Kultur. Der Erfolg der Premiere beflügelt. Denn das Organisatorenteam hofft jetzt auf eine jährliche Wiederholung.

Andrea Worthmann
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Das typisch, kubanische Dominospiel durfte nicht fehlen.

Das typisch, kubanische Dominospiel durfte nicht fehlen.

Andrea Worthmann

Die Temperaturen waren mit gut 30 Grad Celsius schon fast karibisch. Das machte den Anlass am Samstag noch authentischer. Nachmittags und Abends feierten Kubanerinnen und Kubaner sowie viele Menschen mit Schweizer oder anderen Nationalitäten die kubanische Kultur in der Kurbrunnenanlage in Rheinfelden.

Schon von weitem waren karibische Salsaklänge zu hören, bevor man überhaupt zu Festivalgelände gelangte, wo sowohl draussen wie auch in der Halle Aktionen für Erwachsene und Kinder stattfanden. Besucherinnen und Besucher genossen das kubanische Flair und man blickte in gut gelaunte Gesichter.

Trotz Hitze: Tanzen geht immer

Zwei DJs sorgten mit kubanischer Musik für eine rhythmische Grundstimmung. Hier und da wurde getanzt oder gewippt. Viele konnten sich den ansteckenden Klängen nicht entziehen. In der Halle fanden schweisstreibende Zumba-Workshops statt. Die Teilnehmerinnen tanzten nach Anleitung einer Lehrerin die Choreografie nach und der Spass stand ihnen ins Gesicht geschrieben.

Yanieri Maritinez Lopez (Zweite von links) aus Bern ist Artistin und Tanzlehrerin. Hier mit Freunden beim kubanischen Festival.

Yanieri Maritinez Lopez (Zweite von links) aus Bern ist Artistin und Tanzlehrerin. Hier mit Freunden beim kubanischen Festival.

Andrea Worthmann

Original kubanisches Essen kam gut an

Mit original kubanischem Essen war auch für die Verpflegung der Gäste gesorgt. Der typische Congri, Reis mit schwarzen Bohnen, wurde mit Mariquitas, gesalzene Kochbananenchips, serviert. Dazu gab es Mangosauce. Natürlich durften auch die Cocktails nicht fehlen. Cuba Libre und Mojito wurden professionell zubereitet – und die Drinks hielten viele in ihren Händen.

An den verschiedenen Aktionsstellen war viel los und teilweise bildeten sich sogar Warteschlangen. Guillermo Duarte, Mitorganisator im Bereich Logistik, hatte deshalb nur kurz Zeit. Er sagte:

«Hier ist alles 100 Prozent kubanisch. Wir sind viele hier.»

So viele, dass er sofort wieder in der Menge verschwand, um sich um die Besucherinnen und Besucher zu kümmern.

Livemusik war ein grosser Bestandteil des Festivals.

Livemusik war ein grosser Bestandteil des Festivals.

Andrea Worthmann

Am Abend war das Konzert der Salsometro Band ein musikalisches Highlight. Und mit der anschliessenden Party fand das kubanische Festival in Rheinfelden sein Ende. Das Organisatorenteam hofft auf eine jährliche Wiederholung.