Region
Reformierte Kirchgemeinden spannten für Kinderlager zusammen

Die reformierten Kirchgemeinden Möhlin und Wegenstettertal organisierten ein «Kinderlager zuhause» – natürlich mit dem Hauptthema Ostern.

Fritz Imhof
Merken
Drucken
Teilen
Die Teilnehmer des Kinderlagers auf dem Spielplatz in Herznach. zvg

Die Teilnehmer des Kinderlagers auf dem Spielplatz in Herznach. zvg

30 Kinder aus den reformierten Kirchgemeinden Möhlin und Wegenstettertal machten in der Karwoche im «Kinderlager zuhause» mit. Insgesamt waren Kinder aus fünf Gemeinden von Möhlin bis Wegenstetten dabei. Vorbereitet und geleitet wurde die Lagerwoche von einem fünfköpfigen Team aus den beiden Kirchgemeinden. Das Thema lautete «Ein Stein kommt ins Rollen – was Rabe Rudi über das Geheimnis Ostern erzählen kann».

In zwei Gruppen ging es am ersten Lagernachmittag ans Werk. Die grösseren Kinder legten kreative Muster mit Mosaiksteinen, während ihnen der Rabe Ruedi – gespielt von Yvonne Moldehn – erklärte, was mit Jesus rund um Ostern geschehen ist. Bei der anderen Gruppe entdeckte Rabe Ruedi das Schäfchen Rica, das ebenfalls das Ostergeschehen miterlebt hatte.

Ostergarten gebastelt

Ein Ziel dieses ersten Nachmittags war, dass die Kinder nach dem Lager einen selbstgestalteten Ostergarten mit den Ostersymbolen wie Kreuz, Stein, Schmetterling, Kerze et cetera mit nach Hause nehmen können. Auch dank der tatkräftigen Mithilfe von Jungleiter Joel Senn und Heidi Moosmann wurde jeder Ostergarten ein Unikat.

Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug am zweiten Lagertag ins Bergwerk Herznach. Mit der Bergwerkbahn wurde die Schar zum Bergwerkstollen gefahren. Dort konnte auch der 165 Millionen Jahre Meeresboden bestaunt werden. Freiwillige des Vereins Eisen- und Bergwerke erklärten, wie schwierig und gefährlich damals der Abbau des Eisenerzes für die Arbeiter war.

Sie erläuterten den Kindern aber auch die Fossiliensammlung aus der Jurazeit wie zum Beispiel die Ammoniten. Die schneckenartigen Versteinerungen waren keine Schnecken, sondern Tintenfische.

Gute Zusammenarbeit

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des Schlussevents zusammen mit Eltern, Geschwistern und Grosseltern im reformierten Gemeindezentrum Zuzgen. Mit Bildern illustrierte Ruth Imhof-Moser die Höhepunkte der drei Lagertage. Sozialdiakon Markus Brunner erklärte die Symbolik in den von den Kindern hergestellten Mini-Ostergärten. Und Katechetin Yvonne Blattner machten den Abschluss mit der Geschichte von der «Raupe Nimmersatt». Die Echos zum Lager waren durchweg gut. Ebenso die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kirchgemeinden.