Mumpf

Pontoniere hoffen auf niederen Wasserstand und freuen sich auf grosses Fest

Gemeinsam schuften sie für das Fest: Angehörige der Armee, des Zivilschutzes und des Organisationskomitees freuen sich auf das Pontonierwettfahren.

Gemeinsam schuften sie für das Fest: Angehörige der Armee, des Zivilschutzes und des Organisationskomitees freuen sich auf das Pontonierwettfahren.

Die Vorbereitunge für das Eidgenössische Pontonierwettfahren sind im Endspurt.

Jürg Müller und Peter Studinger werfen einen Blick auf den Rhein und schütteln den Kopf. «Der Pegel ist wieder hoch», sagt Studinger, Wettkampf-Chef am Eidgenössischen Pontonierwettfahren vom Wochenende. Wie so oft in den vergangenen Wochen, als der Rheinpegel die Aufbauarbeiten erschwerte.

Entwarnung beim Rheinpegel

Jetzt aber, wenige Tage vor dem grossen Fest, können die Organisatoren die Situation locker nehmen: «Die Wetterprognosen sind gut, der Pegel wird pünktlich zum Fest sinken. Alle Wettkämpfe sollten wie geplant stattfinden», sagt OK-Co-Präsident Müller.

Das sind gute Nachrichten für das Organisationskomitee und die zahlreichen Helfer, die teilweise seit 2012 dabei sind, das Fest auf die Beine zu stellen. Vier Wettfahren hatten die Mumpfer Pontoniere bis anhin organisiert.

Das Eidgenössische vom Wochenende ist mit Abstand das grösste. «Es stellt uns vor riesige Herausforderungen», sagt Peter Studinger. So sei es schwierig gewesen, die Wettkämpfe so zu planen, dass allen rund 1000 Teilnehmern genügend Zeit für die Vorbereitung und die Erholung bleibe.

Und auch Platz brauchen die verschiedenen Festzelte und Wettkampf-Anlagen. «Das Pontonierfahren findet nicht nur auf dem Rhein statt – es gibt beispielsweise auch das Spanntauwerfen», sagt Studinger.

Bundesrat zu Gast

Seit einigen Monaten läuft der Aufbau der Anlagen auf dem Rhein und am Ufer. In total rund 23 000 Mannstunden wird das ganze Areal vorbereitet und nach dem Wettfahren wieder hergerichtet, als hätte nie ein Fest stattgefunden. Unterstützt werden die 260 Helfer von 35 Angehörigen der Armee und jetzt im Endspurt von 35 Zivilschützern. «Ohne die Hilfe von Armee und Zivilschutz wäre so ein grosses Fest für einen Verein wie uns gar nicht zu stemmen», sagt Müller.

Die Vorbereitungsarbeiten befänden sich nun «im Feinschliff», sagt Müller. Das grosse Festzelt, die Kafistube und das Pastazelt stehen. Dazu kommen noch ein Bierstand und verschiedene kleine Verpflegungsstände. «Am Donnerstag, wenn es losgeht, wird alles bereit sein», sagt Müller.

Zu den Highlights am Fest gehört gemäss dem OK-Co-Präsident der Samstag mit den verschiedenen Wettkämpfen und der Ansprache von Bundesrat Ueli Maurer. Am Abend ist dann im Festzelt für Unterhaltung gesorgt (ganzes Festprogramm, auch mit allen Wettkämpfen unter www.epw15.ch). Unter anderem treten die aus dem Schweizer Fernsehen bekannten «Bieranjas» auf.

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