CVP
Martin Steinacher übernimmt CVP-Präsidium für den Bezirk Laufenburg

Die Jahresversammlung der CVP des Bezirks Laufenburg stand im Zeichen des Wechsels im Parteipräsidium. Nach zehn Jahren gab Alice Liechti-Wagner die Führung der Partei an Grossrat Martin Steinacher weiter.

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Martin Steinacher übernahm von Alice Liechti das Präsidium der CVP des Bezirks Laufenburg. zvg

Martin Steinacher übernahm von Alice Liechti das Präsidium der CVP des Bezirks Laufenburg. zvg

Zahlreiche Anwesende bewiesen die Verbundenheit zur Partei, aber auch die Anerkennung zum Gelingen, den Direktor des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) in Villigen, Prof. Dr. Joël Mesot, als Referenten verpflichten zu können.

Wechsel im Präsidium

Jahresbericht und Rechnung wurden mit Applaus verdankt. Das Jahresprogramm 2013 bietet wiederum regionale und kantonale Vernetzungsmöglichkeiten. Speziell zu erwähnen ist die kantonale Wanderung im Bezirk Laufenburg vom 18. August, organisiert durch die Bezirkspartei.

Gemäss Statuten ist Wahljahr. Die ganze Parteileitung und die Revisoren wurde mit Applaus bestätigt und nach zehn Jahren gab Alice Liechti-Wagner die Führung der Partei an Grossrat Martin Steinacher weiter. Dem neuen Präsidenten wurde ein herzliches Willkomm geschenkt. Als neuer Delegierter, als Stimme des Bezirks bei der CVP Schweiz wurde, neben Martin Steinacher, neu Valentin Roniger aus Zeihen bestimmt.

Die Partei freut sich, so jung, dynamisch und kompetent vertreten zu sein. Drei Verabschiedungen ergaben sich aus der Reduktion der Friedensrichterkreise. So verzichteten Ruth Piccard, Stefan Oeschger und Hildi Müller auf ihre Ämter. Margrit John galt der Dank für das jahrelange Mitwirken als Delegierte bei der CVP Schweiz und Hans-Jürg Roth für den umsichtigen, wohlwollenden und reflektierten Einsatz in der Parteileitung als Vizepräsident.

PSI vorgestellt

Im Anschluss an den parteipolitischen Teil der Jahresversammlung folgte das Referat von Prof. Dr. Joël Mesot. Er stellte dar, dass das PSI bestrebt ist, die Grundlagenforschung zu pflegen und weitere Erfolge zu erzielen. Aus der ganzen Welt kommen jährlich rund 2000 Forscher ans PSI, um die vorhandenen Forschungsanlagen zu nutzen und sich in der Material-, Energie- Mensch- und Gesundheitsforschung zu vernetzen.

Er betonte weiter die gute Qualität des schweizerischen Bildungswesens, das mit der Berufslehre, der Fachhochschule und den Universitäten gute Bedingungen stellt, Forschung und Praxis zu vernetzen.

In der Fragerunde wurde dann nochmals deutlich, dass das PSI am Puls der Zeit arbeitet, ja einen Schritt voraus denkt und künftig wohl noch heikle Fragen zu Energiethemen oder Belastungen wird beantworten können.

Neugierde soll geweckt werden

Die Konkurrenz schläft jedoch nicht und so gelte es auch, Ergebnisse zu sichern und Datenverfälschungen zu verhindern. Wichtig ist darum, dass die Institution weiterhin die gebührende öffentliche und politische Akzeptanz erfährt und die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung erhält. Die Öffentlichkeit hat gute Besichtigungsmöglichkeiten, welche auch die Neugierde wecken wird. Und der politische Kanton Aargau muss sich zwingend bewusst bleiben, welch grosse «Perle» das PSI mit seinen vielen und interessanten Arbeitsplätzen für den Aargau ist. (AZ)