Rheinfelden

Kanton rätselt noch immer über Absenkung der Zürcherstrasse

Die Zürcherstrasse zwischen Rheinfelden und Möhlin gibt Rätsel auf.

Die Zürcherstrasse zwischen Rheinfelden und Möhlin gibt Rätsel auf.

Der Boden ist noch immer in Bewegung: Messungen zeigen, dass sich die Zürcherstrasse zwischen Rheinfelden und Möhlin weiter absenkt. Kanton und Schweizer Salinen kennen den Grund dafür nicht.

Das Ruckeln fällt den Autofahrern sofort auf: Die Zürcherstrasse zwischen Rheinfelden und Möhlin wirft zwei Bodenwellen. Sie sind in den vergangenen Monaten entstanden – weil sich die Strasse an einzelnen Stellen langsam absenkt. Das zeigten Messungen, die der Kanton Anfang Jahr machte (die AZ berichtete).

In den vergangenen Monaten wurden nun weitere Messungen und Untersuchungen durchgeführt – vom Kanton und den Schweizer Salinen, die im Gebiet seit Jahren Salz abbauen. Die Messungen kommen zum selben Schluss: Der Boden im Gebiet «Neuland» ist immer noch in Bewegung. Die Messungen der Salinen AG weisen darauf hin, dass «es an einigen Stellen während der letzten Jahre grössere Absenkungen gegeben» habe, sagt Stefano Donatiello, Kreisingenieur beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

In der Zwischenzeit hat eine Besprechung zwischen Kanton und Schweizer Salinen stattgefunden, um mögliche Ursachen für diese Absenkung zu ermitteln. Aber: «Die Gründe für die Absenkungen im Bereich der Kantonsstrasse sind bis heute noch nicht erklärbar», sagt Donatiello. Die Messungen des Kantons und des Unternehmens werden daher auch die kommenden Monate weitergeführt, das Intervall wurde auf drei Monate festgelegt.

Bei aller Bewegung – Sicherheitsbedenken hat der Kanton derzeit keine. «Der Boden ist zwar immer noch in Bewegung, senkt sich aber nicht in einem gefährlichen Ausmass», betont Donatiello. Auch die Bodenwellen auf der Fahrbahn stellten derzeit kein Problem für die Verkehrssicherheit dar. «Daher liegt auf unserer Seite noch kein Handlungsbedarf vor», so Donatiello. (nbo)

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