«So viel Angst, wie ich an diesem Tag gespürt habe, habe ich in meinem ganzen Leben nie gespürt.»

Für Jolanda G. war die Rückkehr aus dem Ausgang in Basel am letzten Sonntagmorgen ein Horrortrip: Sie sitzt im beinahe leeren Zug, als ein fremder Mann sich neben sie setzt. Noch denkt sie sich nichts Schlimmes dabei.

Dann wird der Mann zunehmend aufdringlicher. Gegenüber Tele M1 schildert sie sein Vorgehen: «Ich habe ihn zuerst abgewiesen. Dann sagte er zu mir, er wolle mich küssen und versuchte dabei, meinen Kopf zu halten.» Die 27-Jährige stiess ihn zurück und wies ihn weiterhin ab. «Es sagte dann, wenn ich ihn nicht küssen möchte, dann würde er mich schlagen.»

Als der Zug in Laufenburg stoppte, verliess Jolanda G. den Waggon – gefolgt von dem aufdringlichen Eritreer. Am Bahnhof zerrt er dann die Frau ins WC und versucht, Sex mit ihr zu haben.

Jolanda G. kann jedoch rechtzeitig die Polizei alarmieren. Diese nimmt den etwa 30-jährigen Mann fest.

Fiona Strebel von der Aargauerischen Staatsanwaltschaft sagt über den Täter: «Nachdem sowohl Opfer als auch Täter befragt werden konnten, wurde er wieder auf freien Fuss gesetzt. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat ein Verfahren wegen versuchter sexueller Nötigung gegen ihn eröffnet.»

Der Mann streitet den Vorfall ab. (hug)