Nach dem schrecklichen Unfall, der vor einer Woche fünf Menschen in den Tod riss, gibt es erste Ergebnisse des toxikologischen Berichts. Der Lenker hatte 1,3 Promille Alkohol im Blut, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft bereits bekanntgab.

Neue Erkenntnisse zum Horror-Unfall in Rheinfelden: Das sagt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft – und das sagen Betroffene vor Ort.

Neue Erkenntnisse zum Horror-Unfall in Rheinfelden: Das sagt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft – und das sagen Betroffene vor Ort.

Sandra Zuber von der Staatsanwaltschaft Aargau sagte nun gegenüber dem «Sonntagsblick»: «Im toxikologischen Gutachten wurden beim Lenker Hinweise auf weitere Substanzen gefunden, das heisst Betäubungsmittel oder Medikamente.»

Nun wird in einem zweiten Test ermittelt, um welche Substanzen es sich handelt. Mussten fünf Menschen sterben, weil sich der Unglücksfahrer im Drogenrausch ans Steuer setzte? Die Angehörigen wollen den Serben nicht verurteilen.

Eine Mutter, deren Sohn im Auto starb, sagt: «Ich spüre keine Wut, bin dem Lenker nicht böse. Das macht sie nicht wieder lebendig.» Ihr Sohn und seine Kollegen hätten gemeinsam entschieden, das Auto zu nehmen. Doch auch die Mutter fragt sich: «Warum haben sie dieses Mal nicht das Taxi genommen oder sind gelaufen?»

In der kommenden Woche werden die fünf Toten von Rheinfelden zu Grabe getragen. Die Mutter eines Opfers sagt: «Sie sind jetzt zusammen im Himmel! Ich spüre, dass es ihnen gut geht.»