Kaisten
Gemeinderat dreht das Gemeinderad und hat grosse Ziele

Auch 2014 haben die Ratsmitglieder grosse Sachgeschäfte lösungsorientiert anzugehen. Projekte zur Verkehrsberuhigung und die Zukunft der Elektra Kaisten stehen dabei im Vordergrund.

Susanne Hörth
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Musikgesellschaft Ittenthal sorgt beim Neujahrsempfang für beschwingte Klänge in der Mehrzweckhalle. Für das leibliche Wohl ist der Feuerwehrverein zuständig. SH

Musikgesellschaft Ittenthal sorgt beim Neujahrsempfang für beschwingte Klänge in der Mehrzweckhalle. Für das leibliche Wohl ist der Feuerwehrverein zuständig. SH

«Alle 30 Behörden- und Kommissionsämter konnten besetzt werden. Jede dieser Personen ist ein Rädli, das dafür sorgt, dass das Getriebe läuft und somit das Gemeindeleben funktioniert», freute sich am gestrigen Sonntagmorgen in der Mehrzweckhalle Kaisten am Neujahrs- und Behördenapéro Franziska Winter.

Mit der neuen Amtsperiode steht sie der Gemeinde als Gemeindeammann vor, unterstützt wird sie bei der Behördenarbeit von ihren bisherigen Kollegen Stefan Moser, Marco Zaugg und den neuen Ratsmitgliedern Oliver Brem und Willy Burkhalter.

«Auch 2014 gibt es wichtige Geschäfte zu erledigen», erklärte Winter. Nannte unter anderem die Erschliessung der Rüttene-Fröschmatt oder die laufende Sanierung des Holzschopfs beim Entsorgungsplatz Boll.

Weiter gehe es 2014 darum, die Zukunft der Elektra Kaisten anzugehen. Diese solle eigenständig bleiben, eine Auslagerung der Betriebsführung werde geprüft, möglicherweise in Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Laufenburg.

Projekte wie die Verkehrsberuhigung im Dorf oder die baulichen Planungen im Mitteldorf werden den Gemeinderat 2014 ebenso beschäftigen wie die anstehende Umstellung der Schule von bisher fünf auf künftig sechs Primarschuljahren.

Mit der Umstellung wird Kaisten keine Oberstufenabteilungen mehr führen. Ziel ist es auch, die drei Kindergärten der Gemeinde auf dem Schulhausareal anzusiedeln.

Ein Schwerpunkt in den Dorfplanungen kommt der Erstellung von altersgerechten Wohnungen im Dorf zu. Wo und in welcher Form sie realisiert werden sollen, werden die Behörden wie auch das Stimmvolk noch intensiv beschäftigen. Bereits in der Vergangenheit hat das Thema für viel Gesprächs- und Abstimmungsstoff gesorgt.

Von der Aargauer Zeitung darauf angesprochen, ob die letzten zwei sehr intensiven Gemeinderatsjahre sie in irgendeiner Form weniger für ihre weitere Behördentätigkeit begeistern könnten, verneint Franziska Winter vehement. Sie sei sehr motiviert für ihre Aufgabe, werde sich auch weiterhin lösungsorientiert für das Gemeindewohl einsetzen.

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