Frick

Gemeinde gibt Einblick in die Entwicklungsplanung

Bei der Fricker Nutzungsplanung kann nicht nur in Papierform mitgewirkt werden sondern neu auch digital.

Bei der Fricker Nutzungsplanung kann nicht nur in Papierform mitgewirkt werden sondern neu auch digital.

Die Dokumente für die Nutzungsplanung werden öffentlich aufgelegt. Dazu wird auch eine digitale Mitwirkungsmöglichkeit geschaffen.

Die Gemeindeversammlung genehmigte im November 2018 einen Kredit für die Teil­revision der Nutzungsplanung. Der Gemeinderat setzte dafür inzwischen eine Planungskommission ein. Zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro wurden seit dem Sommer 2019 ein Räumliches Entwicklungsleitbild und darauf abgestimmt ein Kommunaler Gesamtplan Verkehr erarbeitet. Das teilt die Gemeinde mit.

Diese beiden Dokumente, die eine wichtige Grundlage für die Nutzungsplanung sind, werden der Bevölkerung an einem Informationsanlass vom 2. November um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle 58 vorgestellt. Die Bevölkerung ist eingeladen, danach im Rahmen einer Mitwirkung zu den Grundlagen Stellung zu nehmen. «Dem Gemeinderat ist es wichtig, die Bevölkerung von Beginn an eng in die Planungsarbeiten mit einzubeziehen, weshalb bereits vor den eigentlichen Arbeiten am Bauzonen- und Kulturlandplan sowie der Bau- und Nutzungsordnung eine Mitwirkung zu den erarbeiteten strategischen Grundlagen durchgeführt wird», heisst es dazu.

Mitwirkung ist auch digital möglich

Die Planungsinstrumente werden danach bis am 3. Dezember öffentlich aufgelegt. Zudem wird eigens eine digitale Mitwirkungsmöglichkeit geschaffen, bei der sich die Einwohnerinnen und Einwohner interaktiv von zu Hause aus vernehmen lassen können, ohne dazu das Gemeindehaus aufsuchen zu müssen. Die E-Mitwirkung wird ab dem 3. November unter folgender Internet-Adresse aufgeschaltet: ortsplanung-frick.ch. Selbstverständlich werden jedoch auch Rückmeldungen in Papierform entgegengenommen.

Nach der Auswertung der Rückmeldungen erfolgen nächstes Jahr die Revisionsarbeiten am Bauzonen- und Kulturlandplan sowie an der Bau- und Nutzungsordnung. Dabei gilt es unter anderem, die übergeordneten Vorgaben wie die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe umzusetzen und die Gewässerräume nach den Vorgaben des revidierten Bundesrechts in der Nutzungsplanung auszuscheiden.

Bau- und Nutzungsordnung ab 2023 in Kraft

Schliesslich sollen die Erkenntnisse aus dem Räumlichen Entwicklungs­leitbild (REL) und dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) in die kommunalen planungsrechtlichen Grundlagen einfliessen. Parallel zum REL und dem KGV wird das über 30-jährige Naturobjekte-Inventar aktualisiert. «Dabei ist zu überprüfen, welcher Anpassungsbedarf daraus bei den Schutzobjekten im Kulturlandplan resultiert», heisst es weiter.

Es ist vorgesehen, den angepassten Bau- und Kulturlandplan sowie die revidierte Bau- und Nutzungsordnung der Gemeindeversammlung im Jahr 2022 vorzulegen, sodass eine Inkraftsetzung auf 2023 möglich ist. (az)

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