Herznach-Ueken

Erste Ergebnisse werden sichtbar – so könnte das neue Wappen aussehen

«Herznach-Ueken» lautet der Namensvorschlag für die Fusionsgemeinde. Beim Wappen gibt es drei Varianten. Jetzt kann die Bevölkerung darüber abstimmen.

Auf dem Weg zur neu fusionierten Gemeinde im Staffeleggtal werden die ersten Ergebnisse sichtbar. So haben die Arbeitsgruppe «Organisation» und der Projektausschuss bereits den Namen diskutiert und einen Vorschlag ausgearbeitet. «Herznach-­Ueken», so lautet der Vorschlag für den neuen Gemeindenamen, wie aus einem an die Bevölkerung versendeten Newsletter hervorgeht.

Gemäss Projektleiter Martin Hitz von der AWB Comunova AG hätten Abklärungen bei Bund und Kanton gezeigt, dass der Doppelname aus rechtlicher Sicht möglich sei. «Der Name ist aber noch nicht definitiv», so Hitz. Um die Meinung der Bevölkerung abzuholen, hätte man den Einwohnern nun einen Fragebogen zugesandt. «Ein ganzer Stapel ist bereits zurückgekommen», sagt Hitz.

Drei Wappen stehen zur Auswahl

Bis zum 28.Oktober haben die ­Ueker und Herznacher auch Zeit, für das neue Wappen der fusionierten Gemeinde abzustimmen. «Sollte sich ein Vorschlag herauskristallisieren, dürfte das Wappen als Bestandteil des Fusions­vertrages zur endgültigen Abstimmung kommen», sagt Gemeindeschreiber Harry Wilhelm. Insgesamt stehen der Bevölkerung drei Wappen zur Auswahl, die Heraldiker Rolf Kälin nach Überlegungen von Historiker Linus Hüsser ausarbeitete.

Die Vorschläge A und B zeigen Wappen mit Bezug zum Bergbau, der für beide Dörfer prägend war. «Die gekreuzten Keilhauen als Werkzeug für den Bergbau stehen hierfür als Symbol», sagt Kälin. Für die Keilhaue gebe es je nach künstlerischer Umsetzung, regionaler Bergbautradition oder Zeitgeist unterschiedliche Darstellungs­figuren in den Wappen.

Duplizierungen mit den Symbolen

Im Fall von Herznach und Ueken stützt sich die Gestaltung auf eine Keilhaue aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, die man vor über 30 Jahren in Wölflinswil gefunden hat. Wegen des Ausschliesslichkeitsgrundsatzes – also, weil es in der Region bereits ähnliche Wappen mit Bergbauwerkzeugen gibt – ist ausserdem der Staffeleggbach dem Wappen hinzugefügt worden, so Kälin.

Anders Vorschlag C. Dieser vereint die Elemente der bisherigen Wappen in einem. «Die Erfahrung zeigt, dass einige Leute grosse Mühe haben, ihr bisheriges Gemeindewappen aufzugeben», sagt Kälin. Aus heraldischer Sicht sei ein solches Wappen jedoch weniger erwünscht. Die ehemaligen Gemeindewappen würden nach der Fusion zu Ortswappen und bleiben dadurch erhalten. Bei einer Dreifachbeflaggung mit dem neuen Gemeindewappen und den beiden Ortswappen könnten so Duplizierungen mit den Symbolen entstehen, erklärt der Heraldiker.

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Autor

Dennis Kalt

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