Lang waren die Schlangen am Inseli, wo das kollektive Vergnügen startete. Jeder, der teilnehmen wollte, musste sich mit Namen, Wohnort und Alter in eine Liste eintragen.

So hatte Daniel Vulliamy, Sportkoordinator der Stadt, den genauen Überblick. Später, beim Aussteigen auf der deutschen Rheinseite, nach rund 1,4 Kilometern Strecke, wurde jeder Schwimmer nach seiner Identität befragt und aus der Liste gestrichen. So konnten die Organisatoren sichergehen, dass unterwegs niemand verloren gegangen war.

Auf der Strecke hatten Rheinrettungsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG ein stets wachsames Auge. Denn schon bald nach dem Start löste sich der Pulk auf. Die sportlichen Schwimmer, die im Freistil die Strecke schnell absolvierten, erreichten das Ziel schon nach 15 Minuten. Das Gros der Teilnehmer ging es gemütlich an und liess sich weitgehend von der Strömung treiben.

Bei annähernd gleichen Temperaturen von Wasser und Luft (23 Grad), wenig Wind und einem Durchfluss von nur 780 Kubikmetern pro Sekunde hätten die Bedingungen für das Rheinschwimmen, das nach vierjähriger Pause zum ersten Mal wieder stattfand, nicht besser sein können. Und so gemächlich es den Fluss abwärts ging, umso rasanter war die Rückfahrt.

Beim Ziel auf Höhe des Ruderclubs Rheinfelden / Baden legten die Schwimmer Westen an, stiegen in die Schiffe der Pontoniere und waren binnen weniger Minuten zurück am Inseli. Wer mochte, konnte sich beim Fischessen der Pontoniere an der Rheinpromenade im Stadtpark West stärken.