Frick

Der Wiederaufbau ist gelungen: Die reformierte Kirchgemeinde hat eine neue Kirchenpflege

Die neue Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Frick besteht aus (von links): Silvia Guhl Lawson, Christine Wondrusch, Christoph Möri, Simon Plattner und Jacqueline Costa-Senn.

Die neue Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Frick besteht aus (von links): Silvia Guhl Lawson, Christine Wondrusch, Christoph Möri, Simon Plattner und Jacqueline Costa-Senn.

Die reformierte Kirchgemeinde Frick hat turbulente Zeiten hinter sich. Mit der neuen Kirchenpflege unter Präsident Simon Plattner soll nun wieder Ruhe einkehren.

Eigentlich war es eine ganz normale Budgetgemeindeversammlung, wie sie in der letzten Novemberwoche jedes Jahr stattfindet. Und doch war man diesmal gespannt, denn fünf Kirchgemeindeglieder hatten sich bereit erklärt, sich nach der turbulenten Zeit rund um die Nicht-Wiederwahl von Pfarrer Johannes Siebenmann in der Kirchenpflege zu engagieren (die AZ berichtete).

Dementsprechend gross war das Interesse der Stimmberechtigten, und es kamen 88 Gemeindeglieder – gut doppelt so viele wie normalerweise – an eine «gewöhnliche» Versammlung. Kurator Markus Fricker zeigte sich sehr erfreut über das grosse Interesse.
Das Budget für das Jahr 2020 wurde von Manfred Baumann erläutert und von der Versammlung mit dem bisherigen Steuerfuss von 20 Prozent genehmigt.

Die Reformierte Kirchgemeinde Frick ist in einem gut wachsenden Zustand, und für die neue Kirchenpflege stellt sich nun die Aufgabe, mit einem gleichbleibenden Steuerfuss und mit ausgeglichener Rechnung eine Finanzplanung für die Jahre 2020 bis 2024 vorzunehmen und Rückstellungen für diverse Anschaffungen und Renovationen zu machen.

So sind für das kommende Jahr 40000 Franken für eine gute Audioanlage in der Kirche vorgesehen und später ein weiterer Betrag für einen Raum für den Sigristen. Jedes Jahr müssen die neuen Vorhaben an der jeweiligen Budgetversammlung den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt werden.

Wahl von fünf Mitgliedern in die Kirchenpflege

Der wichtigste Akt der Versammlung war dann die Wahl der fünf Gemeindeglieder, die sich für die neue Kirchenpflege zur Verfügung gestellt hatten. Alle fünf wurde mit einem sehr guten Resultat gewählt und stellten sich anschliessend kurz vor.

Es sind dies: Jacqueline Costa-Senn, Frick; Silvia Guhl Lawson, Oeschgen; Christoph Möri, Gipf-Oberfrick; Simon Plattner, Herznach/Kornberg; und Christine Wondrusch, Gipf-Oberfrick. Für das Präsidium hatte sich Simon Plattner zur Verfügung gestellt und wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

Christoph Möri, der «Junior» der neuen Kirchenpflege, ist 20 Jahre jung und möchte sich speziell für die Jugendarbeit einsetzen. Christine Wondrusch präsidiert die Findungskommission für die Pfarrstellen, denn eine der ersten Aufgaben der neuen Kirchenpflege wird es sein, zwei geeignete Pfarrpersonen zu finden. Es wurde bereits ein Stelleninserat ausgeschrieben, auf das schon einige Bewerbungen eingegangen sind. Die neue Kirchenpflege wird am Sonntag, 5. Januar, im Gottesdienst feierlich eingesetzt.

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