Rheinuferweg

Der Trampelpfad ist nun gut ausgebaut

Die Verantwortlichen sind stolz auf den neuen Rheinuferweg, viele Wanderer begaben sich nach der Eröffnung auf die Strecke. hcw

Die Verantwortlichen sind stolz auf den neuen Rheinuferweg, viele Wanderer begaben sich nach der Eröffnung auf die Strecke. hcw

Am Samstag wurde der vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Schwaderloch und Etzgen eröffnet. Nun kann die Bevölkerung die volle Schönheit der Rheinlandschaft geniessen.

Wandern entlang dem Rhein ist jetzt zwischen Etzgen und Schwaderloch möglich. Der vier Kilometer lange Trampelpfad wurde ausgebaut. Am Samstag fand die Eröffnungs- und Einweihungsfeier des neuen Rheinuferweges statt. Fritz Kuhn, Gemeinderat von Mettauertal, sprach bei der Eröffnung am Samstag von einem freudigen Tag.

Schwierige Bauarbeiten

Mithilfe von Militär und Zivilschutz Oberes Fricktal und Zurzibiet habe das Projekt nach langer Vorgeschichte realisiert werden können und das zu moderaten Kosten. Die Gemeindeversammlung Mettauertal hatte im November 2011 einem Kreditbegehren in Höhe von 168 000 Franken zugestimmt, und damit das Projekt ins Rollen gebracht. Abgerechnet sind die Arbeiten laut Kuhn noch nicht. Doch er rechnet fest damit, dass die Kosten tatsächlich darunter liegen.

André Schraner vom Forstbetrieb Mettauertal-Schwaderloch berichtete von den Herausforderungen während der seit Januar laufenden Bauarbeiten am Rheinufer. Die beteiligten Soldaten und Zivilschützer hätten aufpassen müssen, weder ins Wasser zu fallen noch mit dem Bagger den Fahrdraht der nahen SBB-Bahnlinie zu berühren oder am Steilufer in den Rhein abzurutschen. Notwendig sei es auch gewesen, die Treppen an den aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Bunkern mit Geländern neu zu sichern.

Einmalige Naturerlebnisse

Schraner sicherte den Unterhalt des Weges durch den Forstbetrieb für die kommenden zwei Jahre zu – insbesondere Baumschnitt und anfallende Arbeiten nach Hochwasserereignissen. Der Förster sprach von «einmaligen Naturerlebnissen», die der Wanderer entlang dem Weg geniessen könne und das zu jeder Jahreszeit.

Durchgehender Rheinuferweg

Benedikt Essig, Initiant der Sanierung, zeigte sich über den Abschluss des Projekts zufrieden. Ihm zufolge ist der Rheinuferweg zwischen Basel und dem Bodensee durch die Vollendung des Projekts nunmehr durchgehend. Lediglich zwischen Rheinsulz und Etzgen befinde sich noch ein unpassierbarer Abschnitt, der Wanderer zu Umwegen zwinge. Doch der Lückenschluss dort sei aufwendig und teuer.

Am Samstag machten sich schon sehr viele auf, die neue Attraktion zu entdecken. Unterwegs fanden sie drei Festbeizen vor – wo Männerturnverein Etzgen, Samariter Schwaderloch und Pontoniere Schwaderloch für Stärkung sorgten. Die Jungpontoniere Schwaderloch standen zudem mit Booten bereit, um allzu müde Wanderer zurück zum Ausgangspunkt oder zu einer der drei Festbeizen zu bringen.

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