Gipf-Oberfrick
Blick der Kirchengemeinde auf ein forderndes Jahr: Gemeinschaft sollte auch in Coronazeiten spürbar bleiben

Mit einem speziellen Dank an die Seelsorger begann die Kirchengemeindeversammlung. Denn in Zeiten von Corona sind sie besonders gefordert.

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Die katholische Kirche in Frick.

Die katholische Kirche in Frick.

Marc Fischer

Die Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Frick/Gipf-Oberfrick fand am Mittwoch aufgrund der Coronapandemie in der Kirche Gipf-Oberfrick statt. Kirchenpflegepräsident Markus Schmid begann den Abend mit einem speziellen Dank an das Seelsorgeteam, das durch die Coronapandemie sehr gefordert wurde und viel Flexibilität und Kreativität bewies. Unter eingeschränkten Bedienungen sei das Pfarreileben online und mit zusätzlichen Angeboten erhalten worden.

Martin Linzmeier, Gemeindeleiter von Frick und Gipf-Oberfrick, schaute ebenfalls auf das vergangene Jahr mit der Corona­pandemie zurück. Er als Seelsorger und auch seine Kollegen seien beeindruckt von der Sorge der Kirchenpflege um das Seelsorgeteam. Das sei eine schöne Erfahrung, die Mut gemacht habe, und dafür sei er dankbar.

Für die Seelsorger sei klar gewesen, dass sie in den unterschiedlichen Aufgabenfeldern und mit den verschiedenen Menschen in Kontakt bleiben wollen. Gemeinschaft sollte weiterhin spürbar bleiben, wenn auch in anderer Form.

Die beiden Kreditabrechnungen wurden einstimmig genehmigt. Dem Investitionskredit über 65000 Franken für den Ersatz der Treppenlifte bei Kirche/Pfarreiheim in Gipf-Oberfrick wurde einstimmig zugestimmt.

Kirchgemeinde rechnet mit 4 Prozent weniger Steuern

Vizepräsident Beat Strebel stellte das Budget 2021 bei einem unveränderten Steuerfuss von 22 Prozent vor. Es zeigt eine konstante Entwicklung zum Vorjahr und erhielt die Zustimmung der Kirchgemeindemitglieder. Aufgrund der Coronapandemie und der zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen wird mit Mindereinnahmen bei den Steuern gerechnet.

Die Landeskirche empfiehlt, je nach örtlichen Gegebenheiten mit mindestens drei Prozent Mindereinnahmen zu kalkulieren. Gegenüber dem Budget 2020 wurden die Steuereinnahmen um 79000 Franken reduziert, was rund vier Prozent entspricht. (az)