Gipf-Oberfrick

Bleumatthalde wird für 900'000 Franken saniert – Ja zum Verbleib im Jurapark

Die Erneuerung des Vertrags mit dem Jurapark Aargau fand Zustimmung.

Die Erneuerung des Vertrags mit dem Jurapark Aargau fand Zustimmung.

Der entsprechende Kredit für die Bleumatthalde fand in der Gemeinde Gipf-Oberfrick Zustimmung. An der Gemeindeversammlung gab es zudem auch grünes Licht für den Verbleib im Jurapark Aargau.

Nachdem der geplante «Hauptbrocken» der Versammlung, der Entscheid über die Einführung von Tempo 30 in den Quartieren, der Urnenabstimmung vom 7. März unterstellt wird, hielt sich das Interesse an der Gemeindeversammlung am Freitag mit lediglich 88 Teilnehmern in Grenzen.

Für 900 000 Franken soll die Bleumatthalde, eine Quartierstrasse, saniert werden. Die marode Wasserleitung muss komplett ersetzt werden. In diesem Zug werden auch Belag und Fundation der Strasse soweit nötig ersetzt oder saniert. Ein Stimmberechtigter monierte den «perfekten» Ausbau der Strassen, was unweigerlich zu höheren Geschwindigkeitenseitens der Autofahrer führe. Trotzdem wurde der Kredit mehrheitlich genehmigt.

Die Hauptziele beim Jurapark sollen weiter umgesetzt werden

Zustimmung fand auch die Erneuerung des Vertrags mit dem Jurapark Aargau für die Betriebsphase 2022 bis 2031. Die Hauptziele, der Erhalt und die Aufwertung von Natur und Landschaft sowie die Stärkung der nachhaltig betriebenen Wirtschaft, sollten weiter umgesetzt werden. Gipf-Oberfrick sei im Jurapark gut verankert und weise mit dem Chriesiewäg und dem Sinnespfad sowie weiteren Angeboten wichtige «Park-Perlen» auf, hiess es. Die jährlichen Kosten liegen bei fünf Franken pro Einwohner oder bei rund 19 000 Franken total.

Das Budget 2021 sieht einen geringfügigen Aufwandüberschuss von 65 000 Franken vor. Die Schuldenhöhe wird Ende 2021 bei rund 4,5 Millionen Franken liegen. Die Finanzlage sei trotz allem stabil. Der Steuerfuss von 99 Prozent soll beibehalten werden.

Gemeindeammann Regine Leutwyler informierte über aktuelle Geschäfte. Weil in Bezug auf die Beurteilung von 5G-Anlagen noch viele Unsicherheiten bestünden, hat der Gemeinderat laut Leutwyler zwei entsprechende Gesuche sistiert.

Gespräche in Sachen Oberstufe mit Wegenstetten

Bezüglich der Zusammenarbeit mit dem Wegenstettertal im Bereich der Oberstufe führt der Gemeinderat Gipf-Oberfrick mit der Schulpflege und Schulleitung sowie mit allen betroffenen Gemeinderäten nochmals Gespräche. Danach wird bis spätestens 15. Dezember entschieden, ob der Vertrag über eine Zusammenarbeit den Gemeindeversammlungen 2021 unterbreitet werden soll. (az)

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