Gipf-Oberfrick

Bei der Sanierung der Mehrzweckhalle gab es eine ungeplante Komplikation

Im neuen, attraktiv gestalteten Foyer der Mehrzweckhalle verfolgen die Schaulustigen am Samstag eine symbolische Schlüsselübergabe. hol

Im neuen, attraktiv gestalteten Foyer der Mehrzweckhalle verfolgen die Schaulustigen am Samstag eine symbolische Schlüsselübergabe. hol

Die sanierte Mehrzweckhalle erfüllt nun auch Standards für Energie-Einsparung. Doch bis es soweit war, mussten sich die Bauarbeiter unvorhergesehen mit schwarzen Schläuchen beschäftigen, wie an der Besichtigung bekannt wurde.

Die total sanierte Mehrzweckhalle durfte am Samstag von der Bevölkerung besichtigt werden. Arbeiten an der Aussenfassade müssen noch erledigt werden, weil der lang anhaltende Winter doch einige Verzögerungen brachte. Vize-Ammann Regine Hasler hielt die Eröffnungsrede im hellen und grosszügig umgebauten Foyer.

Jos Bovens, Präsident der Baukommission, bestätigte: «Die marode Fensterfront auf der Südseite war der Auslöser für die Renovation.» Die Sanierung begann im Juli 2012 und endet voraussichtlich noch diesen Monat. Insgesamt dreissig Unternehmen haben an diesem Projekt teilgenommen.

«Ohne das grosse Engagement von Roger Furrer von den Architekten Bäumlin und John AG, wäre das jetzige Ergebnis nicht erreicht worden», lobte Jos Bovens. Damit der Minergiestandard erreicht werden konnte, und damit auch das Label, musste auch ein Beleuchtungskonzept mittels LED-Licht verwirklicht werden. Sparsam, aber trotzdem leuchtstark sollte das Licht sein. Die Halle ist nun wieder auf dem modernsten Sicherheitsstand, denn nachträglich wurden zusätzliche Fluchtwege eingebaut, und zwar beim Treppenabgang von der Zuschauertribüne sowie beim Ausgang von der Bühne.

Das ist das Highlight der Sanierung

«Wir verfügen jetzt wieder über eine Bühne mit moderner Einrichtung», so Jos Bovens. Die flexible Aufhängung der Beleuchtung ist über das neue Mischpult komplett steuerbar. Und weiter: «Ich unterstreiche, es geht hier um eine Mehrzweckhalle». Womit er darauf hinwies, dass die Halle für alle da sei und nicht nur für die Schule genutzt werden könne. Dann meinte er stolz: «Das neue Foyer, in dem wir jetzt stehen, ist hell, freundlich und mit bester Akustik ausgestattet.

Auch wenn noch einige Bauarbeiten erforderlich sind, wie die Fertigstellung der Aussenfassade, gilt es zu bedenken, dass wir vor sechs Tagen noch Schnee hatten; und ein paar Dübellöcher warten ebenfalls noch auf eine fachgerechte Schliessung.» Dann überreichte er symbolisch den Schlüssel an Gemeinderat Georg Schmid, welcher künftig auch für die Halle zuständig sein wird.

Als Highlight der Sanierung gelten die beiden neuen Photovoltaik-Anlagen. Sie gehören zu den teuersten Budgetposten neben dem Brandschutz und der Sicherheit. Jürg Rubin von der Rubin Elektrotechnik GmbH und zuständig für die Photovoltaik-Anlage, erzählt, wie es zu einer unvorhergesehenen Komplikation beim Bau gekommen war. «Als wir das Dach öffneten, fanden wir circa 680 Kilo schwere schwarze Schläuche von einer Warmwasseranlage, welche vor vielen Jahren dort montiert, aber seit längerem nicht mehr benutzt wurde.» Das 1980 entstandene Mehrzweckgebäude erfuhr nun eine Generalsanierung.

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