Fricktal

Auch dieses Jahr impfen zwei Fricktaler Apotheken gegen Grippe

Grippeimpfungen gibt es seit dem Pilotversuch 2014 auch in der Apotheke.

Grippeimpfungen gibt es seit dem Pilotversuch 2014 auch in der Apotheke.

Im letzten Herbst konnte man sich erstmals in verschiedenen Aargauer Apotheke gegen Grippe impfen lassen. Am Pilotversuch machten auch zwei Anbieter aus dem Fricktal mit: die Kapuziner-Apotheke in Rheinfelden und die Storchen-Apotheke in Frick.

«Der Pilotversuch ist für uns sehr positiv verlaufen», sagt Apothekerin Katrin Ellgehausen Forrer von der Kapuziner-Apotheke in Rheinfelden. «Wir werden die Grippeimpfung daher diesen Herbst erneut anbieten.» Die Kapuziner-Apotheke nutzt für ihren Impfservice die Dienste einer Gruppenarztpraxis, die sich im gleichen Haus befindet. 

«Die Arztpraxis hat den Vorteil, dass man sich bei uns ohne Anmeldung Impfen lassen kann.» Und in den meisten Fällen warte man nicht länger als 15 Minuten auf die Impfung, sagt Katrin Ellgehausen Forrer.

Dies sei bei der letztjährigen Impfaktion von den Kunden sehr geschätzt worden. Die Apotheke hat keine speziellen Impfzeiten. Die Impfungen finden vom 19. Oktober bis 25. November statt.

Grippeimpfungen gibt es neu auch in der Apotheke

Oktober 2010: Grippeimpfungen gibt es neu auch in der Apotheke

Für die Storchen-Apotheke in Frick ist die Bilanz der ersten Grippeimpfungen ebenfalls positiv ausgefallen. «Sicher muss sich das Angebot noch etwas mehr herumsprechen», sagt Apothekerin Margrit Tscheulin. Sie sei aber zuversichtlich, dass sich in Zukunft noch mehr Leute impfen lassen werden. Der Erfolg der Basler Apotheken zeige, dass dieses Impfangebot ein Bedürfnis decke.

In der Storchen Apotheke kann man sich am 24. Oktober und 14. November von 9 bis 12 Uhr nach Anmeldung gegen Grippe impfen lassen. Wie in allen Aargauer Apotheken richtet sich das Impfangebot an Menschen zwischen 18 und 65 Jahren. Wer sich impfen lassen will, muss gesund sein.

Vorerst bieten keine weiteren Apotheken im Fricktal den Impfservice an. Auf Anfrage der Aargauer Zeitung liegt der Grund dafür meist im bereits existierenden Angebot durch die Hausärzte.

Im letzten Winter hat die Schweiz die schwerste Grippewelle seit zehn Jahren erlebt. Laut Bundesamt für Gesundheit dauerte sie zwölf Wochen und erreichte Anfang Februar ihren Höhepunkt.

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