Im November besuchten die Studierenden des Bachelors «Scientific Visualization» das Bergwerk Herznach und den Jurapark Aargau im Rahmen der nationalen Kampagne «Kleine Weltwunder» des Bundesamts für Umwelt. Sie liessen sich während einer Führung durch das Eisenbergwerk inspirieren und wurden auf ihre Projektarbeit vorbereitet. Anschliessend erarbeiteten die Studierenden Konzeptideen, die das Jurameer und seine damaligen Lebewesen erlebbar machen. Gestern präsentierten sie ihre Ideen an der ZHdK.

Eine Jury aus sieben Experten beurteilte die Projekte. Am meisten überzeugt hat sie «Ewige Liebe». Gioia Loretz und Gabriela Gehrer erzählen darin die Geschichte zweier sich liebenden Ammoniten. Diese kamen im Jurameer aufgrund eines Unwetters um und wurden sedimentiert. Mit bewegten Infografiken erklären sie Verortung, Zeitdimension, Plattenverschiebung und Sedimentierung.

Informationen und Emotionen

Stefan Schraner vom Verein Eisen und Bergwerke sagt: «Das Projekt hat gepunktet mit der Kombination aus wissenschaftlicher Informationsvermittlung und Emotionen – der Liebesgeschichte der zwei Ammoniten, Ammon und Ammonita. Wir sind überzeugt, dass durch den emotionalen Ansatz das Interesse an den Versteinerungen aus der Jurazeit geweckt werden kann.»

Das Gewinnerprojekt wird bis im Sommer 2019 umgesetzt und an einer Vernissage im Jurapark Aargau der Öffentlichkeit präsentiert.