Bauboom

2018 wird zum Baustellen-Jahr in der Region Laufenburg

Andreas Drohomirecki (Projektleiter Kt. AG), Rudolf Hertrich (Gemeinderat Magden), Jürg Müller und Marco Cafaro (beide Planer, KSL) v.l. informierten über den Stand der Sanierung der Kantonsstrasse K496 zwischen Magden und Wintersingen.

2018 wird es an mehreren Orten im Fricktal so aussehen wie momentan in Magden, wo die Kantonsstrasse saniert wird.

Andreas Drohomirecki (Projektleiter Kt. AG), Rudolf Hertrich (Gemeinderat Magden), Jürg Müller und Marco Cafaro (beide Planer, KSL) v.l. informierten über den Stand der Sanierung der Kantonsstrasse K496 zwischen Magden und Wintersingen.

Der Region Laufenburg stehen baustellenreiche Zeiten bevor – eine grosse Herausforderung für das Strassennetz.

Gleich vier Kantonsstrassensanierungen beginnen im Jahr 2018 in und um Laufenburg.

  • Als erstes Projekt wird im kommenden März die Sanierung der Kantonsstrasse 130 zwischen dem Ortsausgang Laufenburg und dem Kreisel Hardwald in Angriff genommen. Neben der Belagssanierung wird die Strasse verbreitert und auf beiden Seiten ein Radstreifen markiert. Veranschlagt ist für dieses Projekt eine Bauzeit von 15 Monaten.
  • Im April ist der Start der Belagssanierung der Unterdorfstrasse (K 463) in Kaisten geplant. Auch hier rechnet der Kanton mit 15 Monaten Bauzeit.
  • Im Juni beginnt gemäss den Plänen des Kantons der Ausbau der Kantonsstrasse 456 zwischen der Fischzucht in Rheinsulz und Sulz. Auch hier wird ein Radstreifen markiert. Als Bauzeit ist ein Jahr veranschlagt.
  • Der grösste Brocken steht dann im kommenden August an: die Innerortssanierung der Winterthurer-/Baslerstrasse (K 130) in Laufenburg. Für dieses Projekt rechnet der Kanton mit einer Bauzeit von 18 Monaten.

Geplant war diese BaustellenKumulation nicht. «Die Innerortssanierung in Laufenburg sollte eigentlich bereits abgeschlossen sein», so Kreisingenieur Stefano Donatiello. Sie habe sich aber durch Einsprachen lange verzögert. Nun seien andere Projekte ebenfalls baureif – «und es ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll, alles zu verschieben und jedes Jahr ein Projekt zu realisieren».

Der Kanton plant derzeit, alle Baustellen ohne Vollsperrung durchzuführen, wie Donatiello sagt. Es soll mit Ampeln gearbeitet werden. Beim Projekt zwischen Laufenburg und dem Hardwald wird man sich von Laufenburg in Richtung Sisseln vorarbeiten, damit «genügend Stauraum für die Lichtsignalanlagen vorhanden ist», wenn die Innerortssanierung beim Laufenburger Feuerwehrmagazin beginnt. Bei den anderen Projekten ist die Ausführungsplanung noch im Gang.

Effizienz gefordert

«Es wird sicherlich zu Beeinträchtigungen kommen», ist sich Donatiello bewusst. Der Kanton sei aber überzeugt, dass die Sanierungen so ohne Verkehrskollaps durchgeführt werden können. Und: «Wir werden die Situation gut im Auge behalten und falls nötig reagieren, etwa mit einem Verkehrsdienst.»

Bei den betroffenen Gemeinden Laufenburg und Kaisten setzt man darauf, dass der Kanton die Baustellen straff führt. «Es muss effizient gearbeitet werden und darf keine Stillstandzeiten geben», fordert der Laufenburger Stadtammann Herbert Weiss. «Jeder Tag, um den die Bauzeit verkürzt wird, ist für uns ein Riesengewinn.» Er erwartet vom Kanton zudem Flexibilität in der Verkehrsführung. «Es darf keine mögliche Umleitungsvariante von vorneherein ausgeschlossen werden.»

Der zuständige Kaister Gemeinderat, Willy Burkhalter, hofft, dass bei der Sanierung der Unterdorfstrasse von zwei Seiten her gebaut wird, um die Bauzeit zu beschleunigen. Klar ist aber für ihn wie für Weiss: «Die Bauzeit wird eine grosse Herausforderung.» Durch die Kumulation, so hofft Burkhalter, sei die Zeit der Baustellen vielleicht schneller vorbei. Allerdings: Der Kanton hat bereits das nächste Grossprojekt in der Pipeline: Nach den Projekten an der K 130 – voraussichtlich 2020 – soll die Kaistenbergstrasse saniert werden.

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