Wegenstetten

161 statt 80 km/h: Raser muss Töff und Führerausweis abgeben – Polizei erwischt weitere Temposünder

Die Kantonspolizei Aargau nimmt Temposünder mit einem mobilen Lasermessgerät ins Visier. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Aargau nimmt Temposünder mit einem mobilen Lasermessgerät ins Visier. (Symbolbild)

Seine Fahrt vom Sonntag wird ein Motorradfahrer noch lange in schlechter Erinnerung behalten. Die Kantonspolizei hat ihn mit dem Lasermessgerät erwischt.

Am Sonntag, 13.30 Uhr, haben Kantonspolizisten einen Raser mit dem Lasermessgerät erfasst. Sein Tempo: 161 km/h. Unterwegs war er auf der Wegenstetterstrasse von Wegenstetten in Richtung Schupfart. Erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt 80 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Messtoleranz bleibt eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 76 km/h. Es handelt sich um eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln. 

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung wegen des sogenannten Raserartikels (Art. 90, Absatz 3) eröffnet. Als Raserdelikt gilt eine Geschwindigkeitsüberschreitung ausserorts ab 60 km/h zu viel respektive Tempo 140 km/h. 

Die Polizei hat das Motorrad sichergestellt und dem Lenker den Führerausweis vorläufig abgenommen. Wie in solchen Fällen üblich, wird sie ihn an die zuständige Administrativbehörde weiterreichen, sprich an das Strassenverkehrsamt in Schafisheim. Dieses wird über die Dauer des Führerscheinentzugs entscheiden. 

Zwei weitere Temposünder erwischt

Mit 132 km/h und 130 km/h hat die Kantonspolizei zwei weitere Temposünder geblitzt. Auch diese wurde angezeigt und mussten ihren Führerausweis abgeben. Gemäss der Empfehlung der Schweizer Staatsanwälte müssen die beiden mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen (siehe Tabelle unten). 

Weiterfahren durfte ein vierter Temposünder, dessen Geschwindigkeit mit 115 km/h gemessen wurde. Laut Kantonspolizei muss er aber damit rechnen, dass ihm der Führerausweis später noch entzogen wird. Auch seine Geschwindigkeitsübertretung von 30 km/h ausserorts gilt als eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln. (pz)

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