Muri
Wirtschaftsraum Muri: Mit Vernetzung die Zukunft gestalten

Ohne Technik und Naturwissenschaften geht es auch in Zukunft nicht. Das machte Lino Guzzella, Professor für Thermomotorik am Institut für Dynamische Systeme an der ETH Zürich, am 3. Anlass des Wirtschaftsraums Muri deutlich.

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Lino Guzzella spricht vor den Vertretern aus der Industrie, Gewerbe und Politik in Muri.

Lino Guzzella spricht vor den Vertretern aus der Industrie, Gewerbe und Politik in Muri.

ES

Naturwissenschaften, Technik und Industrie seien die Grundpfeiler unseres Wohlstandes und würden an Bedeutung noch gewinnen. An der Veranstaltungen referierten zudem Heinrich Beer, Leiter Immobilien Coop, über Co2-Neutralität und Nachhaltigkeit, Vizeammann Andreas Villiger über den Wärmeverbund Sins und Ewald Businger, Geschäftsführer der EFA Energie Freiamt AG, über die Photovoltaikanlage auf dem neuen Murianer Feuerwehrgebäude.

Der Murianer Gemeinderat Heinz Nater machte deutlich, dass für den Wirtschaftsraum Muri die Vernetzung über die einzelnen Gemeinden hinaus von grösster Wichtigkeit ist. «Eine Region mobilisiert mehr Kraft als eine einzelne Gemeinde.» Deshalb ist eine Arbeitgruppe daran, die Bedürfnisse zu erkennen und abzustimmen, eine Organisationsform festzulegen und die Finanzierung zu sichern. Nater zeigte sich erfreut über die aktive Unterstützung durch den Kanton.

Damit kann Peter Andres, Geschäftsführer Wirtschaftsforum Zurzibiet als Coach beigezogen werden. «Wir müssen das Rad nicht neu erfinden.» Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern und die regionale Identität zu stärken sowie die Ressourcen zu bündeln und effizient zu nutzen. Am 14. März soll das Projekt des Wirtschaftsraums Muri an der Abgeordnetenversammlung der Regionalplanungsgruppe Oberes Freiamt detailliert vorgestellt werden. (ES)